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Autor Thema: Neuer Start  (Gelesen 6075 mal)

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  • Juwe1976

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    • Letzter Login :28. Dezember 2009, 17:46 Uhr
    am: 28. Dezember 2009, 18:51 Uhr
    Hallo,

    ich interessiere mich für eine Umschulung/Ausbildung zum Feuerwehrmann beim Bund.
    Ich bin 33-Jahre, verheiratet und habe 2 Kinder. Daher bin ich finanziell abhängig. Bin Industriemeister der Chemie in Frankfurt. Auch bin ich Oberfeuerwehrmann bei der FF.
    Daher meine Frage gibt´s auch Familenväter die einene Neustart beim Bund gewagt haben?

    Mfg

    Joachim
     



    Alexander

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    Antwort #1 am: 28. Dezember 2009, 21:10 Uhr
    Warst du vorher Soldat?
    Also Zeitsoldat?
    Ansonsten würde ich für dich sagen ist der zug abgefahren.
    Die Altergrenze ist zwar (offiziell) nicht mehr vorhanden, aber ohne Zeiten als SaZ fehlen auch wenn sie über ein Jahr nach Wegfall der Übergangsgebürnisse sind fehlen dir die Zeiten in der Pension. Für jedes Jahr was du weniger als 40 Dienstjahre hast ziehen sie dir 1,79% von deiner Pension ab.
    dadurch das du jetzt 33 jahre bist und nach derzeitigen Stand bis 62 arbeiten müßtest, wäre deine max zu erreichende Pension im Moment 52 % und das ist nicht viel.
     


    Martin

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    Antwort #2 am: 29. Dezember 2009, 09:08 Uhr
    Hallo erstmal...

    Der Zug ist abgefahren?

    Meine Meinung dazu; evtl kannst du auch mal bei der Wehrbereichsverwaltung anrufen und direkt nachfragen. Evtl. können deine Ausbildungsjahre/Arbeitsjahre auf die Dienstjahre angerechnet werden, sofern sie dem Berufsbild Feuerwehrmann förderlich sind.

    Ich denke wenn das evtl. auf dich zutrifft dann musst du allerdings wie alle anderen einen Aufnahmetest bestehen (Altersgrenze gibt es wie bereits Alexander gesagt hat nicht mehr) die Ausbildung dauert denn 18 Monate.

    Wenn du als Beispiel die von Alexander erreichten 52% erreichen würdest (Pension 62) dann musst du dich bis zum 67. Lebensjahr damit begnügen. Erst ab dem 67. Lebensjahr bekommst du den max. Ausgleich aus deiner "Rentenkasse" hinzu, max 71, quetsch %.

    Als erst mal bei einer WBV nachfragen wie sich das ganze verhält, es könnte aber eng werden....

    Gruß

    Martin
    Gruß Martin ;-)

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    Alexander

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    Antwort #3 am: 29. Dezember 2009, 09:18 Uhr
    Der Zug ist abgefahren bezog sich auf die Pension. Sollte er sich ja jetzt erst bewerben gehen ja nochmal im ungünstigen Fall 2 Pensionsjahre flöten bis er eingestellt wurde.
    Das war ja auch der Grund warum früher einige den Beamten abgelehnt haben und im Angestelltenverhältnis geblieben sind, oder?
     



    Martin

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    Antwort #4 am: 29. Dezember 2009, 09:20 Uhr
    Ja,

    solche Fälle kenne ich auch, wie gesagt es wird eng ;-)
    Gruß Martin ;-)

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    AllGeier

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    Antwort #5 am: 29. Dezember 2009, 09:49 Uhr
    Juwe1976 schrieb:
    Zitat
    Hallo,

    ich interessiere mich für eine Umschulung/Ausbildung zum Feuerwehrmann beim Bund.
    Ich bin 33-Jahre, verheiratet und habe 2 Kinder. Daher bin ich finanziell abhängig. Bin Industriemeister der Chemie in Frankfurt. Auch bin ich Oberfeuerwehrmann bei der FF.
    Daher meine Frage gibt´s auch Familenväter die einene Neustart beim Bund gewagt haben?

    Mfg

    Joachim



    Hallo Joachim,

    ja es gibt Familienväter die bei der Bundeswehrfeuerwehr angefangen haben. Ich war damals 24 jahre und hatte eine kleine Tochter! Es war schon sehr hart 18 Monate nur Anwärterbezüge zu bekommen. Aber es ist gegangen! Ich muss aber noch hinzu fügen, dass ich keinerlei finanzielle Verpflichtungen, wie z,B Ratentilgung, hatte.

    Gruß
    AllGeier
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