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Die Bundeswehr-Feuerwehr * Deutschlandweit im Einsatz und wer will, auch als Reservist im Auslandseinsatz - 365 Tage.
 Auf Flugplätzen, Marinehäfen, Truppenübungsplätze, Depots, Untertageanlagen und Erprobungsstellen der Bundeswehr.

Achtung, nächster Einstellungstermin: 2. Mai 2027 (Frist für den Eingang der Bewerbungsunterlagen ist der 31. Juli 2026) Denkt an eure Bewerbung...

Neueste Beiträge

#1
Neuigkeiten und Ankündigungen / Antw: Rosenbauer erhält PANTHE...
Letzter Beitrag von Martin - 25. März 2026, 09:07 Uhr
Kleiner Vorgeschmack, der neue Panther bei Rosenbauer in der Klimakammer

#2
Videos - zum Thema BwF / Antw: Die Bundeswehr-Feuerwehr...
Letzter Beitrag von Martin - 17. März 2026, 09:41 Uhr
12 Fahrzeuge am Truppenübungsplatz Klietz - Tag der offenen Tür in Klietz am 26. Juli 2025

#3
Off-Topic / Small Talk [Alle] / Antw: Ärmelabzeichen BwF
Letzter Beitrag von Andichan - 04. März 2026, 13:40 Uhr
Nun, leider kann ich dir nicht bei diesen helfen, aber die Lehniner hätten da auch was anzubieten.

Falls Interesse besteht, dann meld dich mal.

Gruß
#4
Off-Topic / Small Talk [Alle] / Antw: Änderung des Schichtsyst...
Letzter Beitrag von Andichan - 04. März 2026, 13:23 Uhr
Hallo Leute,

war schon eine ganze Weile nicht mehr hier online.

Zum Thema.

Die Umstellung aller Schicht-Wachen wird wohl noch ein Weilchen dauern.
Wie man weiß gibt es derzeit nicht genügend Dienstpisten, um die Antretestärken gerade auf den Plätzen zu halten. Eine Wachstärkenreduzierung wird es wohl nicht geben und schon garnicht, wenn die Plätze mehr und mehr beflogen werden. Zum anderen ist es halt so, dass wir derzeit mitten im Generationswechsel stehen. Die nächsten pasr Jahre gehen viele altgediente (1990 -> auch meiner Einer ) in ihren verdienten Ruhestand. Dies wird sich bis 2030 auch nicht ändern, wenn da nicht massiv mit Neueinstellungen gegengehalten wird.

Habe den Modifizierten Schichtdienst viele Jahre mitgemacht und weiß daher, dass gerade dieser einem ziemlich schaffen kann. Gerade heutzutage, wo die Anforderungen immer mehr steigen, neue Fahrzeuggenerationen mit unterschiedlicher Bedienung etc., Ihr wisst was ich meine, da wäre ein gut strukturierter 24h Schichtmodell zumindest eine kleine Erleichterung, wenn ich dabei denke wie viele Kollegen täglich weite Wege auf sich nehmen müssen.


Mit kollegialen Grüßen aus Lehnin





#5
Neuigkeiten und Ankündigungen / Handreichung "Hilfe bei Flugun...
Letzter Beitrag von Martin - 27. Februar 2026, 14:26 Uhr
 

Handreichungen für zivil-militärische Einsatzlagen

Hilfe bei Flugunfällen

Die 168 Seiten starke Broschüre ,,Hilfe bei Flugunfällen" ist durch den General Flugsicherheit in der Bundeswehr herausgegeben worden. Die Handreichung gibt Hinweise auf Luftfahrzeuge der Bundeswehr und regelmäßig auf Flugplätzen der Bundeswehr verkehrende Luftfahrzeuge wie Rettungshubschrauber. Die Inhalte reichen von Sofortmaßnahmen etwa zum Befreien von Flugzeuginsassen über den Umgang mit Munition und Schleudersitz bis hin zur Identifikation von Flugdatenschreibern.

Die Publikation ist HIER herunterladbar:
Externer Link feuerwehverband.de - Hilfe bei Flugunfällen

Als Printexemplar kann die Broschüre kostenlos per Mail an LufABwGenFlSichhBwRedaktion[at]bundeswehr.org  bestellt werden. Es wird gebeten, möglichst Sammelbestellungen auszulösen (keine Einzelexemplare).


Einsatzstellen mit Faserverbundstoffen

Für die Feuerwehr ist der Einsatz bzw. das Auftreten von Faserverbundwerkstoffen (z. B. CFK, GFK) gefährlich, weil sie sich im Brandfall ganz anders verhalten als klassische Baustoffe. Die wichtigsten Gründe:

1. Giftige Rauchgase
Faserverbundwerkstoffe bestehen aus Fasern + Kunstharz (Matrix).
Beim Verbrennen entstehen hochgefährliche Gase, z. B.:
Kohlenmonoxid (CO), Blausäure (HCN) – besonders bei CFK reizende und krebserregende Zersetzungsprodukte.
Bereits kleine Mengen können für Einsatzkräfte lebensgefährlich sein.

2. Freisetzung feiner Fasern
Bei Hitze oder mechanischer Zerstörung:
lösen sich mikroskopisch kleine Carbon- oder Glasfasern, diese sind lungengängig, leitfähig (CFK!) und schwer sichtbar.
Gefahr für Atemwege, Augen, Haut und später auch für elektrische Anlagen.

3. Stromleitfähigkeit von Carbonfasern
CFK ist elektrisch leitfähig; freigesetzte Fasern können Kurzschlüsse, Stromüberschläge oder Ausfälle verursachen.
Besonders kritisch bei Einsätzen in Industrieanlagen oder an Fahrzeugen mit Hochvoltsystemen.

4. Unberechenbares Versagen der Bauteile
Faserverbundwerkstoffe verlieren schlagartig ihre Festigkeit, oft ohne sichtbare Vorwarnung.
Erhöhte Einsturz- und Durchbruchgefahr für Feuerwehrkräfte.

5. Kontaminiertes Löschwasser
Löschwasser kann Fasern und Schadstoffe enthalten, Gefahr für Umwelt und Einsatzkräfte bei Kontakt.
Aufwendige Dekontamination nötig.

6. Hoher Schutzaufwand
Atemschutz zwingend erforderlich, Schutzkleidung kann durch Fasern beschädigt werden.
Nach dem Einsatz oft aufwendige Reinigung oder Entsorgung.

Die Publikation ist HIER herunterladbar:
Externer Link bundeswehr.de - Einsatzstellen mit Faserverbundstoffen


Was passieren kann wenn freiwillige Feuerwehren nicht ausreichend geschult sind und eine falsche Einsatztaktik anwenden, zeigt sich bei einem Absturz zweier Eurofighter im Jahre 2019.

Der Absturz zweier Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 ,,Steinhoff" (stationiert in Rostock-Laage) im Juni 2019 im Bereich der Mecklenburgischen Seenplatte hatte erhebliche Auswirkungen auf die beteiligten freiwilligen Feuerwehren.

Lage und Kontamination (Juni 2019):
  • Gefährliche Fasern: Beim Verbrennen der Eurofighter wurden spezielle Materialien (Kohlenstofffasern) freigesetzt, die gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten.
  • Kontaminierte Ausrüstung: Einsatzkräfte und Ausrüstung (Anzüge, Fahrzeuge, Atemschutzgeräte) der freiwilligen Feuerwehren wurden im Unglücksgebiet kontaminiert.
  • Einsatzunfähigkeit: Mehrere Feuerwehren am Fleesensee waren vier Tage nach dem Absturz nicht einsatzbereit, da die Fahrzeuge gereinigt oder gesperrt werden mussten.
  • Schadenersatz: Die Feuerwehren forderten nach den Einsätzen Zehntausende Euro Schadenersatz für die Reinigung und den Ersatz der speziellen Ausrüstung.


Auswirkungen:
  • Langwierige Reinigung: Die Reinigung der Fahrzeuge und Ausrüstung war aufwendig, um die ,,fiesen Fasern" zu entfernen.
  • Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft: Nach etwa einem Monat waren die Feuerwehren wieder einsatzbereit.
  • Verhaltenskodex: Es wurde dringend davor gewarnt, Trümmerteile ohne Schutzanzüge zu berühren.



Quelle: Luftwaffe | Fachleute der Bundeswehr bei der Bergung eines Wrackteils im Wald am Fleesensee.


Quelle: HIT Radio Ostseewelle


Broschüre Quellen:
"Hilfe bei Flugunfällen" | Herausgeber: General Flugsicherheit in der Bundeswehr | Stand: 2026
"Einsatzstellen mit Faserverbundstoffen" | Herausgeber: Brandschutzamt der Bundeswehr | Stand: unbekannt
#6
Auswahlverfahren / Antw: Wie sieht der praktische...
Letzter Beitrag von David - 19. Februar 2026, 18:49 Uhr
Hallo Maxi,
die Wattzahl kannst du dir aussuchen, solange du in der Zeit bleibt. Durch eine höhere Wattzahl bist du natürlich schneller fertig und bekommst mehr Punkte.
Gruß
David
#7
Auswahlverfahren / Antw: Wie sieht der praktische...
Letzter Beitrag von maxihagge - 19. Februar 2026, 09:02 Uhr
Moin, ich hätte mal eine Frage zu den
3 Kilometer Fahrrad Fahren. Muss ich die 3 Kilometer auf einer bestimmten Watt Zahl treten oder wie sieht das da aus?
#8
Auswahlverfahren / Antw: Direkteinstellung 2018 "...
Letzter Beitrag von Martin - 16. Februar 2026, 18:42 Uhr
CAT-Test (Computertest)  Nach aktuellem Stand wird der CAT Test für die Direkteinstellung nicht durchgeführt
#9
Während der Laufbahnausbildung / Antw: Atemschutzausbildung Gru...
Letzter Beitrag von Martin - 16. Februar 2026, 17:32 Uhr
Ich möchte hier nochmal darauf hinweisen, dass Nichtbestehen der Atemschutzstrecke ist ein Ablösegrund. Der eine oder andere ist bereits wegen so einer Sache von der Laufbahnausbildung abgelöst worden.

Wer Schwierigkeiten mit seiner körperlichen Leistungsfähigkeit hat, sollte sich bereits vor der Ausbildung fit halten. Dies betrifft auch Feuerwehrleute im aktiven Dienst. Sollte hier ein Beamter (m/w/d) die Atemschutzstrecke innerhalb eines 12 Monatszeitraumes nicht schaffen, wird er in der Regel in den Tagesdienst versetzt.

Das bedeutet, dass Dienste von Montags bis Freitags geleistet werden müssen. Das gibt nur unnötige Fahrzeiten und schmälert den Geldbeutel!

Also immer schön FIT halten.

#10
Einstellungsvoraussetzungen / Antw: Einstellung auch wenn ic...
Letzter Beitrag von Martin - 16. Februar 2026, 17:11 Uhr
Die aktuelle Sachlage stellt sich wie folgt dar:

Bis vor ca. vier Jahren war es möglich das ihr mit entsprechender Ausbildung und langjährige Mitgliedschaft bei der Freiwilligen Feuerwehr (mindestens Truppmannausbildung I + II) das Defizit eines förderlichen Berufes ausgleichen konntet. Somit bestand eine zusätzliche Möglichkeit die Ausbildung zu durchlaufen.
 
Mittlerweile sind die Dienstposten im mittleren Dienst zu ca. 98% besetzt, somit ist diese Regelung gänzlich und ohne Ersatz weggefallen. Zumindest Stand heute.
Ihr könnt euch jetzt ausschließlich mit einem förderlichen Beruf bewerben.

Das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAUID; gleich vorgesetzte Ebene des Brandschutzes) hat die Liste der förderlichen Berufe vor kurzem angepasst. Welche Berufe jetzt förderlich sind könnt ihr bei den jeweiligen Karriere-Centern erfragen, leider ist die Liste nicht öffentlich verfügbar.

Ein kleiner Tipp, falls ihr mal früher aufgrund des fehlenden förderlichen Berufes abgelehnt worden seid, empfiehlt es sich eine neue Bewerbung zu starten. Im Wandel der Zeit ändern sich nämlich die Berufsbezeichnungen bzw. kommen neue Bezeichnungen hinzu die es damals nicht gab. Auch sind alle Berufe erneut auf eine Förderlichkeit überprüft worden. Zumindest ist eine erneute Bewerbung einen Versuch wert.
 
Nun zur Seite der Soldaten. Ausbildungverwendungsreihe (AVR) Brandschutzunteroffizier / Feldwebel):

Wenn ihr beim mil. Brandschutz im Feldwebeldienstgrad / Unteroffizierdienstgrad gewesen seid, ist es so, dass ihr als Direkteinsteiger zur BwF wechseln könnt. Das Assessment ist für beide militärischen Laufbahnen identisch wie bei der Laufbahnausbildung. Weiterhin müssen die Feldwebeldienstgrade den Verwaltungslehrgang in Berlin oder Oberammergau mit einer Dauer von 4 Wochen nachholen.

Für die Unteroffiziersdienstgrade ohne Portepee, die nur die BI/BII Ausbildung haben, ist es auch eine Direkteinstellung. Also auch Assessment wie bei einer Bewerbung Laufbahnausbildung. Was euch dann noch fehlt ist die BIII Ausbildung. Diese Ausbildung müsst ihr nachholen, die Ausbildung dauert 6 Wochen. Weiterhin müssen die Unteroffiziere ohne Portepee eine mindestens 18-monatige Tätigkeit im Bereich Brandschutz nachweisen. Die Ausbildungsdauer zählt nicht dazu. Ansonsten kann die militärische Ausbildung nicht angerechnet werden!

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