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Verband der Bundeswehrfeuerwehren e.V.

Begonnen von Flohfeuerwehr, 31. Januar 2017, 12:08 Uhr

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Flohfeuerwehr

Ich habe hier ein paar Zeilen geschrieben, über die der eine oder andere Nachdenken sollte.

Hennes

Hallo zusammen,
ich habe zwar letzt endlich nicht den Schritt von der BF zur BwF gemacht, möchte aber dem Kollegen Flohfeuerwehr zustimmen! Wenn wir in der BF nicht so eine gute und engagierten Personalvertretung hätten wären wir schon einigemale Zeiter gewesen. Es ist wichtig zusammen zu stehen und die Kollegen die sich für uns einsätzen wo es geht zu unterstützen.
Denn es profitieren meist alle wenn unsere Vertreten etaws erkämpfen.

Mit kollegialen Grüßen aus NRW

Andichan

Hallo @Flohfeuerwehr,

starke Worte und im Ganzen kann man diese nur Zustimmen. Es gibt wahrlich genug Kollegen, die jedes und alles was getan wird, was vorgeschlagen wird kurz und klein reden und einem das Leben so schwer als nur möglich machen. Kenn dies auch von hier und anderer Stelle und hatte schon vor geraumer Zeit aufgehört mich um diese Leute zu kümmern, die in einem nur den Bringer sehen.

"Mach mal und sag Bescheid wenn was rausgekommen ist." So die Deviese. Oder "Die machen ja doch nur ....!" Und, und , und. Ich gebe zu, auch ich bin und war nicht immer Freund von Dingen die in den vergangenen Jahren vom Verband wie auch von der Personalvertretung entschieden oder gar unterstützt wurde.
Doch wirklich Leute, kann denn alles was man sich Nachts ausdenkt auch umgesetzt werden?
Wer war denn wirklich mit dabei, als die Gespräche geführt wurden?
Wer kann denn wirklich von sich behaupten, dass alles was seitens des Verbandes mitgetragen wurde, auch immer die Beste Lösung war?
Natürlich muss man auch Kompromisse machen, die mit Sicherheit auch zu dieser oder jener Entscheidung geführt haben. Sicher wäre es auch Seitens des Verbandes schön, wenn vor Entscheidungen auch mal die Mitglieder vorinformiert werden, damit nicht immer der Eindruck entstünde, alles würde eben nur von OBEN entschieden. Nur ist immer auch soviel Zeit dafür?

Es scheint wirklich, als würden einige Kollegen in einer gewissen Traumwelt festhängen und darauf warten, dass diese irgendwie Wahr werden. Nein Jungs, aufwachen. Wir sind alle Kollegen die miteinander und voneinander abhängig sind. Wir brauchen keine Einzelakrobaten, die meinen das deren Welt die besser ist. Unser Job ist nunmal so wie er ist. Das sich vieles in den letzten zehn Jahren verändert hat, wissen wir alle. Ob´s uns passt oder nicht, wir müssen da durch. Es gibt arbeiten die uns vor Jahren noch abgenommen wurden und heute wir selber machen müssen. Nütz es wirklich jemanden, wenn man den ganzen Tag nur herumwettert und sich beklagt? Oder ist es besser anzupacken und das Beste daraus zu machen. Ich denke wir machen das Beste daraus und unterstützen uns in allen Dingen. 


Und wenn ich schon dabei bin. In ein paar Monaten wird es soweit sein, dann werden die Stellen, auf denen wir so lange gewartet haben, ausgeschrieben.
Es wird in einigen Fällen mit großer Sicherheit persönliche Konsequenzen haben, positive oder negative. Gut.

Doch an eines möchte ich appellieren:
Jeder hat zwar das Recht für sich und seine Interessen einzufordern bzw. durchzusetzen. Da aber die zur Verfügung stehenden DP in diesem Jahr besetzt werden müssen, ohne dass diese wieder in andere Resorts fallen und dann weg sind, sollte dieser Kollege der sich nicht richtig behandelt fühlt den richtigen Weg wählen und nicht kopflos auf dem Rechtsweg Klagen, sodass alle anderen das Nachsehen haben. Denkt bitte auch an andere Kollegen, die auch schon lange darauf warten.

Gruß

Andichan
Ich diene nicht der Ehre willen.

Flohfeuerwehr

Hallo Andichen,

auch ich kann, deinen Worten nur zustimmen. Mir ging es um meine Zeilen nicht nur um die inhaltlichen Arbeit des Verbandes.  Sondern um die Kollegen die sich in ihrer Freizeit und Ehrenamtlich engagieren. Wir sind alle Erwachsene Menschen und es muss sich keiner blöd von der Seite anmachen lassen. Man kann über alles reden, aber mit Anstand und Würde. Warum arbeiten denn die jenigen, die alles besser Wissen wollen, nicht mit im Verband, um nach ihrer Meinung alles zum guten zu wenden.

lampuser

Hallo Kollegen,

ich stimme Andichan und Flohfeuerwehr zu.  Mittlerweile macht es als Delegiertes nicht wirklich Spaß, man versucht zu vermitteln, zu informieren und dann kommen Kollegen tw. mit alten Geschichten, die sie bis heute ärgern und daher uns nicht unterstützen, dagegen arbeiten oder uns ignorieren.
Das ist schade und macht die Weiterentwicklung, aufgrund der veränderten politischer Rahmenbedingungen, für unsere Bundeswehrfeuerwehr nicht gerade einfach.
Ich informiere, hänge auf der Wache aus, bekomme aber hierfür meist "dumme" Kommentare, tw. Bemerkungen, wo ich mich frage, wozu mache ich mir die Mühe Euch zu informieren.
Der Verband hat in den letzten Jahren viel Mühen auf sich genommen und das ehrenamtlich mit zahlreichen "Dienstreisen" in der Freizeit zu den Ämtern, ins Ministerium, zu den anderen Fachverbänden und dem Bundestag um Gesetzentwürfe etc. in unserem Sinne voranzubringen.
Die Berichte hierüber sind nur ein kleiner Teil davon.
Was einige Kollegen immer noch nicht kapiert haben:
Wir haben die Möglichkeit mitzuarbeiten und mitzugestalten, wie sich unsere Arbeit in den nächsten Jahren und Jahrzehnten entwickelt. Dies zu boykottieren oder zu ignorieren ist nicht besonders sinnvoll.
Man kann und das kann ich aus meiner Zeit als "normales Mitglied" gerne so mitteilen, jederzeit mit den Kollegen des Vorstands reden, bekommt seine Fragen beantwortet und sogar Ideen weiterbringen. Diese Gelegenheit nutzen aber leider zu wenige.

Gemeinsam sind wir Stark!

Alexander

Zitat von: Andichan am 31. Januar 2017, 21:06 Uhr
Doch an eines möchte ich appellieren:
Jeder hat zwar das Recht für sich und seine Interessen einzufordern bzw. durchzusetzen. Da aber die zur Verfügung stehenden DP in diesem Jahr besetzt werden müssen, ohne dass diese wieder in andere Resorts fallen und dann weg sind, sollte dieser Kollege der sich nicht richtig behandelt fühlt den richtigen Weg wählen und nicht kopflos auf dem Rechtsweg Klagen, sodass alle anderen das Nachsehen haben. Denkt bitte auch an andere Kollegen, die auch schon lange darauf warten.
Kannst du mal sagen welche sonstigen Möglichkeiten es gibt seine Interesse einzufordern bzw durchzusetzen außer den Klageweg?
Ich kenn sonst keine Wirkungsvolle.
Und wenn ein Kollege seine Rechte verletzt sieht, weil die Beurteilung in seinen Augen nicht paßt finde ich persönlich die Klage absolut gerechtfertigt, denn die Beurteilung ist die maßgebliche Grundlage für alle Verwendungs und Auswahlentscheidungen.
Warum soll irgendjemand nun eine Beurteilung akzeptieren, die nicht nach den Richtlinien entstanden ist.
Und wenn man sich die Beurteilungsrichtlinien mal anschaut, stellt man fest das es hier einige Hürden bzw Stolpersteine gibt.

Alexander

Sorry, konnte den Beitrag nicht mehr editieren.

Wir leben in einem System, wo es zahlreichen Vorschriften geht Andichan.
Jeder Beamter hat mal einen Eid darauf abgelegt das er die geltenden Gesetze wahrt und Amtspflichten gewissenhaft erüllt.

Darunter fällt nunmal das man eben Gesetze und die dazugehörigen Vorschriften befolgt.
Wurde nun zB kein Beurteilungszwischengespräch geführt, kann doch der Beamte dafür nichts, sondern der Vorgesetzte.
Also schimpft gefälligst auf den und nicht auf den kleinen A7 oder A8 der nur seine zugestanden Rechte einfordert.

Feuerwehrbeamte und Soldaten sind im gleichen Ministerium unterstellt.

Bei den Soldaten klappts.
Bei der Feuerwehr, wer sich da an Vorschriften hält/halten will gilt als Korinthenkacker oder als Quertreiber.

Flohfeuerwehr

Leute,leute , jetzt schweift ihr vom Thema ab. Hier ging es um die ehrenamtliche  Arbeit des Verbandes.

AllGeier

Was Andichan sagen möchte ist, dass jeder der bei der Besetzung von höherwertigen DP unterlegen ist, sich genau überlegen sollte, ob er Widerspruch einlegt, oder nicht. Hier sollte man sich sicher sein, dass der Widerspruch auch Ausicht auf Erfolg hat. Sonst wird das ganze Verfahren ausgesetzt und es ist niemanden geholfen. Das einzige Kriterium ist die Beurteilung, hier ist Eignug, Leistung und Befähigung hinterlegt!
Die meisten Ausschreibungen werden auf Grund von Formfehlern aufgehoben. Bei einer Wiederausschreibung des DP wird der erste Sieger auch der Neue sein. Es sei denn, dazwischen liegt eine neue Beurteilung! dann gibts eine neue Reihung.

Widersprüche, bzw. Klagen gegen Beurteilungen haben bislang noch zu keinem Erfolg geführt. Zumindest ist mir kein Fall bekannt. Der Richter kann den Kläger gar nicht einschätzen. Dies kann nur der direkte Vorgesetzte. Was passiert, dass auch hier Formfehler ausgemerzt werden. Dies hat aber keinen Einfluß auf die Note der Beurteilung!
Nicht geführte Gespräche im Beurteilungszeitraum sind auch kein maßgebender Grund eine Beurteilung zu Fall zu bringen. So zumindest die Aussage einer Juristin der Verwaltungsschule.


Die Beträge geben meine private Meinung wieder!

Andichan

Danke @Allgeier, so meinte ich es auch. Natürlich soll jeder der meint ungerecht behandelt zu sein auch klagen können, nur gibt es mehrere Wege dies zu tun.

Zum einen der normale Klageweg, bei dem alles was gerade läuft stillsteht und zwar solange bis alles geklärt ist. . Dies bedeutet, dass Massnahmen pausieren, was wiederum diejenigen für die alles korrekt ist auch nichts läuft. Hatten wir im vergangenen Jahr mit der A8 Beförderung.

Zum anderen kann mann seine Klage in Form einer KONKLUDENTEN  KLAGE führen. In einem endsprechenden Fall wären alle anderen unberührt. Und ist was wir wollen.

Gruß

Andchan

Ich diene nicht der Ehre willen.

Alexander

#10
Zitat von: AllGeier am 04. Februar 2017, 11:34 Uhr
Die meisten Ausschreibungen werden auf Grund von Formfehlern aufgehoben. Bei einer Wiederausschreibung des DP wird der erste Sieger auch der Neue sein. Es sei denn, dazwischen liegt eine neue Beurteilung! dann gibts eine neue Reihung.
Genau das ist ja der Sinn einer Klage gegen eine Beurteilung.
Ein Richter wird den Beamten nie benoten, da er den Beamten nicht kennt, hier geb ich dir vollkommen Recht.
Aber der Richter kann und muß nach Rechtsprechung des BVerwG die Beurteilung aufheben wenn gegen die selbst erlegten Richtlinien verstoßen wurde.
Zitat:"(BVerfG v. 29.5.2002 – 2 BvR 723/99 -, Rn. 14, DVBl 2002, 1203).
Eine dienstliche Beurteilung kann daraufhin überprüft werden,
ob die Beurteilerin oder der Beurteiler

-    den gesetzlichen Rahmen oder anzuwendende Begriffe verkannt hat,
-   von einem unrichtigen Sachverhalt ausgegangen ist,
-   allgemeine Wertmaßstäbe nicht beachtet hat,
-   sachfremde Erwägungen angestellt hat oder
-   gegen Verfahrensvorschriften verstoßen hat.

Hat der Dienstherr Richtlinien über die Erstellung dienstlicher Beurteilungen erlassen oder eine entsprechende Dienstvereinbarung abgeschlossen, sind die Beurteilerinnen und Beurteiler nach dem Gleichheitssatz für Verfahren und Maßstäbe an die Regelungen der Richtlinie oder der Dienstvereinbarung gebunden. "

Somit muß der Kläger neu beurteilt werden, wenn zB kein Beurteilungsgespräch geführt wurde.

Zitat von: Andichan am 04. Februar 2017, 12:34 Uhr
Zum anderen kann mann seine Klage in Form einer KONKLUDENTEN  KLAGE führen. In einem endsprechenden Fall wären alle anderen unberührt. Und ist was wir wollen.
Meinst du Konkurrentenklage?
Die hat den Nachteil das sie nur auf die jeweilige Stelle und den jeweiligen Gegenbewerber betrifft.
Wenn die ganzen neuen DPs entstehen müßtest du aber nun gegen jede einzelene Besetzung klagen, bei der du nicht zum Zug gekommen bist.
Dann bei der Masse doch lieber komplett klagen und probieren eine neue Beurteilung zu bekommen.

lampuser

Zurück zum Thema:

Termin mit dem Direktor des ZBrdSchBw

Sehr geehrte Mitglieder,
am 14.2. wird unser Bundesvorstand den Direktor des ZBrdSchBw in Sonthofen besuchen.
Es sollen aktuelle Themen und Probleme besprochen werden.
Hierzu haben wir über die Delegierten von Euch Fragen gesammelt.
Diese haben wir nun aufgearbeitet. Diesen Fragenkatalog werden wir, soweit es die Zeit zulässt, möglichst vollständig mit ihm besprechen, im Interesse unserer Mitglieder.
Wir werden Euch zeitnah über die Ergebnisse hierzu informieren.
Vielen Dank für die tolle Mitarbeit!

Euer Team des Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des VdBwFw e.V.

Siehe auch:  https://www.facebook.com/VdBwFw/posts/1371832882879320

AllGeier

Zitat von: Alexander am 04. Februar 2017, 12:55 Uhr

Genau das ist ja der Sinn einer Klage gegen eine Beurteilung.
Ein Richter wird den Beamten nie benoten, da er den Beamten nicht kennt, hier geb ich dir vollkommen Recht.
Aber der Richter kann und muß nach Rechtsprechung des BVerwG die Beurteilung aufheben wenn gegen die selbst erlegten Richtlinien verstoßen wurde.
Zitat:"(BVerfG v. 29.5.2002 – 2 BvR 723/99 -, Rn. 14, DVBl 2002, 1203).
Eine dienstliche Beurteilung kann daraufhin überprüft werden,
ob die Beurteilerin oder der Beurteiler

-    den gesetzlichen Rahmen oder anzuwendende Begriffe verkannt hat,
-   von einem unrichtigen Sachverhalt ausgegangen ist,
-   allgemeine Wertmaßstäbe nicht beachtet hat,
-   sachfremde Erwägungen angestellt hat oder
-   gegen Verfahrensvorschriften verstoßen hat.

Hat der Dienstherr Richtlinien über die Erstellung dienstlicher Beurteilungen erlassen oder eine entsprechende Dienstvereinbarung abgeschlossen, sind die Beurteilerinnen und Beurteiler nach dem Gleichheitssatz für Verfahren und Maßstäbe an die Regelungen der Richtlinie oder der Dienstvereinbarung gebunden. "

Somit muß der Kläger neu beurteilt werden, wenn zB kein Beurteilungsgespräch geführt wurde.


Da geb ich dir Recht.
Dies nennt man auch "heilen" einer Beurteilung! Nur wird sich an der Endnote nichts ändern. Der Richter wird keine Noten ändern, es werden die Formfehler beseitigt!

Natürlich hat jeder das Recht, wenn er gute Gründe hat, zu klagen.

Egal, hier geht es um unserern Verband und nicht um Beurteilungen und Stellenbesetzungen.
Die Beträge geben meine private Meinung wieder!

lampuser

Am 1.3. treffen sich der Verband der Bundeswehrfeuerwehren, der Verband der Beamten der Bundeswehr und die Kollegen der GÖD im ZBrdSchBw zu einem Arbeitstreffen mit dem Direktor des ZBrdSchBw und dem BAPersBw bzgl. aktueller (Personal-) Probleme bei den Bundeswehrfeuerwehren.

https://www.facebook.com/VdBwFw/posts/1371836999545575


lampuser


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