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Autor Thema: Wechsel von Werkfeuerwehr zur Bwf  (Gelesen 4835 mal)

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    am: 13. Dezember 2016, 14:08 Uhr
    Hallo,

    ich bin neu hier und habe auch schon einiges gelesen hier. Habe allerdings doch noch ein Paar fragen. Aber erst mal zu mir.  Ich bin 26 Jahre alt, nicht verheiratet, ein Kind, Haus, Hof und was alles so dazu gehört. Seit Mitte 2012 arbeite ich bei einer Werkfeuerwehr in Sachsen-Anhalt. Anfang 2013 habe ich meinen Grundlehrgang B1 in Thüringen absolviert. Seit gut nun einem Jahr bin ich bei uns auch Planmäßiger Maschinist. Bei uns gehe ich im Monat zwischen 11-15 Schichten je 24 Stunden, je nachdem wie viele Krank sind oder Urlaub haben. Demzufolge schwankt mein Verdienst immer hin und her.

    Nun überlege ich ob ich eventuell Wechseln sollte. Einerseits möchte ich beruflich weiter kommen noch, was bei uns nicht so einfach ist. Anderseits muss man auch an später denken wenn man älter wird, bzw ja auch die Tauglichkeit im hohen Alter nicht mehr schafft. Bei uns ist dann einfach Feierabend und man ist Arbeitslos.
    Reine Berufsfeuerwehren kommen für mich nicht so in Frage, dann eher eine Werkfeuerwehr oder eben die Bwf.
    Allerdings habe ich dazu noch ein Paar Fragen, die ihr mir vielleicht beantworten könnt.

    1. Mit meiner Qualifikation wäre ja ein Direkteinstieg möglich. So weit ich gelesen habe muss ich dazu einen Sporttest machen und ein Gespräch führen, dazu kommt noch Ärztliche Untersuchung. Stimmt es das es bis zu 9 Monate dauern kann zwischen Bewerbung und Einstellung? Und muss ich dafür dann nach Düsseldorf um die Tests zu machen?

    2. Einstiegsamt wäre ja Besoldung A7 für mich, oder wäre da schon höher möglich, auch im Bezug auf die Erfahrungsstufen. Bin ja in der Werkfeuerwehr schon eine Weile im Dienst, oder zählt das nicht dazu?

    3. Wie sind die Chancen den Standort zu wählen? Ich sag mal so, ich habe im Moment keine 10km zur Dienststelle. Das kürzeste bei der Bwf wäre knapp 60km. Als Standort wäre da für mich Holzdorf-Schöneweide, Altengrabow und Lehnin eine Alternative.

    4. Wie sind die Aufstiegschancen? Was muss können, bzw machen um auf eine A8 Stelle oder A9 Stelle zu kommen? Wie ist das mit den Erfahrungsstufen? Wann steigt man da weiter?

    Ich weiß das die Fragen durch aus komisch sind, aber sollte ich mich dazu entschließen einen Wechsel durch zuführen sollte der Schritt gut überlegt ja sein.  Und die höhere Entfernung zu Standorten und die Sache dass man ja Deutschlandweit einsetzbar ist muss ich dafür ja in kauf nehmen.
    Das war es erst einmal. Hoffe das ihr mir da helfen könnt.


    MFG Steffen
     



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    Antwort #1 am: 13. Dezember 2016, 16:25 Uhr
    Hallo,
    Erstmal willkommen im Forum und ich finde es gut dass du dich für den Dienst bei der Bundeswehrfeuerwehr interessierst, wir benötigen gutes und motiviertes Personal.

    Ich versuche es mal dir alle Fragen bestmöglichst zu beantworten.


    1. Mit meiner  wäre ja ein Direkteinstieg möglich. So weit ich gelesen habe muss ich dazu einen Sporttest machen und ein Gespräch führen, dazu kommt noch Ärztliche Untersuchung. Stimmt es das es bis zu 9 Monate dauern kann zwischen Bewerbung und Einstellung? Und muss ich dafür dann nach Düsseldorf um die Tests zu machen?

    Ich finde 9 Monate einen realistischen Zeitplan. Man muss immer bedenken das es sich um eine Bundesbehörde handelt und die Wege sehr weit sind bis alles bei der zuständigen Stelle ist.
    Ob alles in Düsseldorf stattfindet kann ich dir nicht sagen. Ich musste damals zum Test nach Sigmaringen, Gespräch nach Stuttgart und Untersuchung man München. Dafür habe ich etwa 1500km zurück gelegt.
    War aber für die Laufbahnausbildung. Kann sein dass es für externe nur in Düsseldorf stattfindet.

    2. Einstiegsamt wäre ja Besoldung A7 für mich, oder wäre da schon höher möglich, auch im Bezug auf die Erfahrungsstufen. Bin ja in der Werkfeuerwehr schon eine Weile im Dienst, oder zählt das nicht dazu?

    Ich denke nicht das du als A8 eingestellt werden kannst. Aktuell ist es noch so dass man in der Regel nur mit B3 A8 werden kann. Allerdings kenne ich einen Kollegen der ohne B3 A8 wurde. Kann mir aber nicht vorstellen dass dies die Regel ist, wäre unfair gegenüber den Kollegen mit B3. Es gibt eine Bündelung von A7 und A8 sodass wohl jeder FM A8 werden kann/wird.
    Bin mir aber ziemlich sicher dass dir deine Zeit bei der WF als Erfahrungsstufe anerkannt wird, zumindest ein Teil davon.
    Gehe einfach von A7 mit einer höheren Erfahrungsstufe aus.


    3. Wie sind die Chancen den Standort zu wählen? Ich sag mal so, ich habe im Moment keine 10km zur Dienststelle. Das kürzeste bei der Bwf wäre knapp 60km. Als Standort wäre da für mich Holzdorf-Schöneweide, Altengrabow und Lehnin eine Alternative.

    Einen Standort kannst du eigentlich immer wählen, wo der liegt ist eine andere Frage.
    Ich konnte mir auch einen Standort aussuchen aber da war keiner unter 200km.
    60km sind bei der Bundeswehrfeuerwehr quasi "ums Eck".
    Es wird gemunkelt das man es als externer Bewerber einfacher hat bei der Standortwahl als der eigene Nachwuchs. ;)


    4. Wie sind die Aufstiegschancen? Was muss können, bzw machen um auf eine A8 Stelle oder A9 Stelle zu kommen? Wie ist das mit den Erfahrungsstufen? Wann steigt man da weiter?

    Da eine neue Dienstpostenstruktur am laufen ist wird sich da in Zukunft einiges ändern. 601 neue Dienstposten mit vielen geh. Dienst und A9 Dienstposten.
    Jeder FM der die Laufbahnausbildung bei der Bundeswehr gemäß LAP-mftdbw absolvierte hat einen Abschluss gemäß B3. Ausnahmen gibt es aber auch die keinen B3 haben.
    Ob man durch die Bündelung von A7/A8 immernoch den B3 braucht kann ich dir nicht sagen. Ich fände es gegenüber den Kollegen fair die den B3 haben.


    Ich weiß das die Fragen durch aus komisch sind, aber sollte ich mich dazu entschließen einen Wechsel durch zuführen sollte der Schritt gut überlegt ja sein.  Und die höhere Entfernung zu Standorten und die Sache dass man ja Deutschlandweit einsetzbar ist muss ich dafür ja in kauf nehmen.
    Das war es erst einmal. Hoffe das ihr mir da helfen könnt.

    Es sind überhaupt keine komischen Fragen. Ich finde es wichtig sich vorher einige Informationen zu besorgen. Hier geht es schließlich um die berufliche Zukunft.
    Hoffentlich konnte ich dir alle Fragen einigermaßen verständlich und richtig beantworten.
    Falls ich was falsches geschrieben habe hoffe ich auf die erfahrenen Kollegen die es besser Wissen.

    Gruß Ranger
    « Letzte Änderung: 13. Dezember 2016, 16:28 Uhr von Ranger »
    mit kameradschaftlichen Grüßen
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    Alexander

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    Antwort #2 am: 13. Dezember 2016, 16:50 Uhr
    So wie es aus der Homepage steht, ist für externe Bewerber Düsseldorf zuständig.
    Ebenso ist für Einsteiger A7 vorgesehen, warum auch höher?
    Erfahrungsstufe wird bei dir höchstwahrscheinlich bei 1 festgesetzt werden.
    Da es im BBesG heißt.
    Zitat:"(1) Beamten und Soldaten werden bei der ersten Stufenfestsetzung als Erfahrungszeiten im Sinne des § 27 Absatz 3 anerkannt:

    1.  Zeiten einer gleichwertigen hauptberuflichen Tätigkeit außerhalb eines Soldatenverhältnisses, die für Beamte nicht Voraussetzung für den Erwerb der Laufbahnbefähigung oder für Soldaten nicht Voraussetzung für die Einstellung mit einem Dienstgrad einer Besoldungsgruppe bis A 13 sind"

    Da du die Laufbahnbefähigung noch nicht hast kommt für dich nur der Punkt 2 der Einstellungsvorraussetzung in Betracht.
    Hier sind förderliche Berufsausbildung und eine Mindestens 1 1/2 jährige hauptberuflichen Tätigkeit vorgesehen.
    Somit gilt deine jetzige Tätigkeit in der Feuerwehr als Einstellungsvorraussetzung und damit dürften die Zeiten nicht in der Erfahrungsstufe angerechnet werden.

    @ Ranger .. *fg*
    Hast du im Verwaltungslehrgang nicht aufgepaßt?
    Denn auch wenn 600 DP geschaffen werden, heißt das nicht das auch 600 Planstellen sprich die Haushaltsmittel dafür vorgesehen sind und erst dann können diese 600DP auch besetzt werden.
     


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    Antwort #3 am: 13. Dezember 2016, 17:11 Uhr
    So wie es aus der Homepage steht, ist für externe Bewerber Düsseldorf zuständig.
    Ebenso ist für Einsteiger A7 vorgesehen, warum auch höher?
    Erfahrungsstufe wird bei dir höchstwahrscheinlich bei 1 festgesetzt werden.
    Da es im BBesG heißt.
    Zitat:"(1) Beamten und Soldaten werden bei der ersten Stufenfestsetzung als Erfahrungszeiten im Sinne des § 27 Absatz 3 anerkannt:

    1.  Zeiten einer gleichwertigen hauptberuflichen Tätigkeit außerhalb eines Soldatenverhältnisses, die für Beamte nicht Voraussetzung für den Erwerb der Laufbahnbefähigung oder für Soldaten nicht Voraussetzung für die Einstellung mit einem Dienstgrad einer Besoldungsgruppe bis A 13 sind"

    Da du die Laufbahnbefähigung noch nicht hast kommt für dich nur der Punkt 2 der Einstellungsvorraussetzung in Betracht.
    Hier sind förderliche Berufsausbildung und eine Mindestens 1 1/2 jährige hauptberuflichen Tätigkeit vorgesehen.
    Somit gilt deine jetzige Tätigkeit in der Feuerwehr als Einstellungsvorraussetzung und damit dürften die Zeiten nicht in der Erfahrungsstufe angerechnet werden.
    Stimmt, da liegt der kausus knaxus beim Wort "Laufbahnbefähigung" diese hat man erst nach einer Laufbahnausbildung oder nach der Anerkennung als solches.
    Mir wurde sogar eine feuerwehrfremde Tätigkeit als Beschäftigter im öffentlichen Dienst, welche ich vorher ausgeübt habe, zum Teil als Erfahrungsstufe anerkannt.


    Zitat
    @ Ranger .. *fg*
    Hast du im Verwaltungslehrgang nicht aufgepaßt?
    Denn auch wenn 600 DP geschaffen werden, heißt das nicht das auch 600 Planstellen sprich die Haushaltsmittel dafür vorgesehen sind und erst dann können diese 600DP auch besetzt werden.

    Doch ich habe eigentlich schon aufgepasst aber ich wollte beim antworten nicht zu sehr ins Detail gehen da eh nicht absehbar ist wieviel von der Struktur überhaupt umgesetzt wird. Ohne Planstelle keine Besetzung des DP. Da hast du recht.
    Die wichtigen Themen für einen persönlich, TG/RK/UKV usw. kamen beim Verwaltungslehrgang eh zu kurz *g*


    mit kameradschaftlichen Grüßen
    Ranger


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    Martin

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    Antwort #4 am: 13. Dezember 2016, 19:09 Uhr
    Noch eine Information zu den Erfahrungsstufen findest du hier und noch ein paar andere Infos zum Thema Soziales und Verdienst....

    http://www.bundeswehr-feuerwehr.de/index.php?topic=1733.msg4440#msg4440
    Gruß Martin ;-)

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    Antwort #5 am: 13. Dezember 2016, 21:09 Uhr
    Hallo,

    schon mal danke für die Infos. Das hilft mir schon mal weiter.  Wie ist das eigentlich wenn man die Termine für Sporttest, Gespräch und Arzt bekommt. Hat man da Einfluss wann diese sind, bzw wie viel Vorlauf hat man? Ist nämlich nicht immer einfach bei mir Dienstfrei zu bekommen. Urlaub ist auch nicht möglich.

    Hat die Bwf auch die Funktionen Maschinist, oder wird wie bei vielen Feuerwehren durch getauscht?

     


    Alexander

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    Antwort #6 am: 13. Dezember 2016, 21:25 Uhr
    Hat die Bwf auch die Funktionen Maschinist, oder wird wie bei vielen Feuerwehren durch getauscht?
    Sicher gibts die Funktion Maschinist.
    Nur ist bei der Bundeswehr Feuerwehr jeder Maschinist.
     


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    Antwort #7 am: 13. Dezember 2016, 22:16 Uhr
    Ja das es die Funktion gibt ist ja klar. Meinte es eher so. Bei uns gibt eine bestimmte Anzahl an Maschinisten. Nur diese habe die Ausbildung und nur die fahren auch. Der Rest ist Einsatzkraft nur oder eben Führungskraft.
    Also wird bei der Bundeswehr auch durch getauscht wie bei anderen Feuerwehren.
     



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    Antwort #8 am: 14. Dezember 2016, 07:48 Uhr
    Hi Gerd,

    die Termine bekommst du gesetzt. Da hast normalerweise nicht wirklich eine Auswahl.
    Wir sind eine Behörde und müssen entsprechend auch unsere Arbeit planen.
    Vorlauf ist unterschiedlich. Bei mir waren es früher so auch mal nur 4 Wochen.

    Wir sind alle erstmal Truppmänner und Maschinisten.
    Alles weitere (Truppführer,  Disponenten, Staffel/Gruppenführer etc) nach entsprechender Bewerbung und Zuteilung einer entsprechenden Planstelle.

    Hast du dich auch schon mit dem Beamtenleben etc beschäftigt?
    Ich kann dir zeitnah empfehlen dich über die entsprechenden Verbände über aktuelle Geschehnisse zu informieren und wenn du dabei bist, diesen beizutreten. Sie engagieren sich für die Verbesserung unserer Arbeit.
    www.vbb-bund.de und www.bwfw.de
     


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    Antwort #9 am: 14. Dezember 2016, 11:46 Uhr
    Hallo,

    Na 4 Wochen Vorlauf sind ja ok. Da muss man eben sehen das man frei bekommt.
    Noch was anderes. Ich habe nur den Führerschein C. Ist CE ein muss, bzw wird der dann noch nachgeholt werden müssen?
     


    Alexander

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    Antwort #10 am: 14. Dezember 2016, 12:01 Uhr
    Der zivile C zählt beim Bund nicht.
    Du mußt den Führerschein quasi neu machen.
    Und dann machst du gleich einen CE.
     


    oostfreesk

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    Antwort #11 am: 14. Dezember 2016, 22:18 Uhr
    Moin,

    einige von Steffen gestellte Fragen für Direkteinsteiger kann ich beantworten, da ich ab 01.04.2017 selber einer bin. Den Einstellungstest habe ich erst im Juni absolviert.
    Er findet im Karrierecenter in Düsseldorf statt und dauert ca. den ganzen Vormittag +-. Je nachdem wo man wohnt, empfiehlt sich die Anreise einen Tag vorher. Ggf. kann man den Termin verschieben, wenn im kurzfristigen Zeitraum mehrere Tests stattfinden. Meine Einladung kam 14 Tage vorher. Für den Sporttest sollte man sich vorbereiten, insbesondere auf den Schwebebalken. Im Vorstellungsgespräch wird zunächst auf die eigene Person und Lebenslauf eingegangen, indem man von sich erzählt. Fachlich sollte man sich mit der Struktur der Bundeswehrfeuerwehr auseinandergesetzt haben. Andere fachliche Fragen sind möglich. Vom Einstellungstest bis zur tatsächlichen Einstellung dauert es gute 9 Monate, da die Sicherheitüberprüfung Ü2 mehrere Monate in Anspruch nimmt.

    Wünsche zum Standort kannst du machen. Ob die berücksichtigt werden, ist die andere Frage. Ich wohne Luftlinie 2 km von einer Bundeswehrfeuerwehrdienststelle , werde aber zukünftig 50 km zu einer anderen fahren müssen. Dir wird nach erfolgreichem Einstellungsverfahren ein oder mehrere Angebote gemacht. Letztendliche Entscheidung liegt bei dir, ob du diese annimmst.

    Einstellungsamt ist A7. Ich durfte dafür unterschreiben, zurückgestuft zu werden. Ist aber bei sehr vielen Behörden normal, nicht nur beim Bund.

    Dann hoffe ich mal ergänzend den Wissensdurst mit gestillt zu haben.

    VG Jörg
     



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    Antwort #12 am: 15. Dezember 2016, 17:56 Uhr
    Hallo,

    ich bedanke mich erst mal bei allen für die Infos. Das hat mir alles gut weiter geholfen und ich denke doch das ich mich bewerben werde. Bevor ich das mache würde ich aber gerne noch klären ob die 3 Wachen die für mich so in Frage kommen würden auch vom Schichtsystem her passen. Kann da jemand Infos geben? Gerne auch per PN wenn es öffentlich nicht gerne gesehen ist.


    MFG
     


    Alexander

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    Antwort #13 am: 15. Dezember 2016, 18:21 Uhr
    Gerne auch per PN wenn es öffentlich nicht gerne gesehen ist.
    Ich weiß zwar nicht ob das Schichtsystem direkt VS ist, aber wenn es so ist, ist dies verboten dir mitzuteilen, egal ob öffentlich oder per PN.
     


    Martin

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    Antwort #14 am: 15. Dezember 2016, 18:25 Uhr
    @ Alexander

    das fällt nun wirklich nicht unter VS.

    Wenn der kleine Punkt "Verschwiegenheit" nicht wäre. Aber was kann man nicht alles bei Wikipedia über mil. Einrichtungen/Geräte/Waffen ect.  herausfinden.

    Gruß Martin ;-)

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