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Autor Thema: Attraktivität Bundeswehr-Feuerwehr?  (Gelesen 10956 mal)

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lampuser

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Antwort #15 am: 10. April 2016, 19:25 Uhr
Update:
Nach juristischer Beratung und der Erfahrung schon gelaufener Prozesse anderer Kollegen, habe ich mich entschlosen meinen Widerspruch zurückzuziehen. Die Erfolgschancen sind sehr schlecht. Die vorhandene Vergütung ist juristisch gesehen mehr als üblich und somit nicht weiter anfechtbar.  Also überlegts euch den Bescheid doch zu aktzeptieren.
 



Rainer

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Antwort #16 am: 10. April 2016, 20:57 Uhr
Worauf bezieht sich Dein Widerspruch?

Gruß

Rainer
 


SG

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Antwort #17 am: 11. April 2016, 13:07 Uhr
Wenn dein Widerspruch sich auf die Vergütung bezieht/bezogen hat, dann hast du recht lampuser.

Wer jedoch seinen Widerspruch auf Freizeitausgleich bezieht/bezogen hat, der hat, laut meiner juristischen Beratung und der Erfahrung schon gelaufener Prozesse anderer Kollegen sehr gute Chancen.

Gruß
 


heizerdahm

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Antwort #18 am: 11. April 2016, 13:27 Uhr
Hallo
Was ist überhaupt mit dem erhöten DUZ bzw Feuerwehrdienstzulage? In meiner Aprilabrechnung war davon wieder nichts zu sehen....Gibts da neue Infos?
 



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  • Alexander

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    Antwort #19 am: 11. April 2016, 13:39 Uhr
    Wenn dein Widerspruch sich auf die Vergütung bezieht/bezogen hat, dann hast du recht lampuser.
    Die Mehrarbeit war primär immer in Freizeit auszugleichen, nur wenn innerhalb von 12 Monaten kein Freizeitausgleich erfolgen kann, durfte es in barer Münze abgegolten werden.
    Ein Anrecht auf Bezahlung bestand nie.

    Hallo
    Was ist überhaupt mit dem erhöten DUZ bzw Feuerwehrdienstzulage? In meiner Aprilabrechnung war davon wieder nichts zu sehen....Gibts da neue Infos?

    Du kannst eigentlich immer damit rechnen, das sowas 3-6 Monate dauert.
    Da es aber durch ist, bekommst du das Geld so oder so nachgezahlt.
    Habt doch einfach ein wenig Geduld.
     


    lampuser

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    Antwort #20 am: 13. April 2016, 11:06 Uhr
    bzgl. DUZ, Feuerwehrzulage etc. gibt es anscheind Probleme mit SASPF diesen richtig einzupflegen.
    Das Problem ist dem Ministerium bekannt. So zumindest lautet die Antwort auf Nachfrage.
    Jedoch ist es anscheinend nicht so leicht zu lösen gewesen.  Auch aufgrund unserer 48h Regelung.
    Laut letzten Internas soll dies nun mit der Mai-Abrechnung behoben werden.
    Wir werden sehen.

    Ich weiß, dass der HPR und der VBB an der Sache dran sind.
     
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    Antwort #21 am: 13. April 2016, 17:01 Uhr
    Quelle:
    Verband der Beamten der Bundeswehr e.V. - VBB

    Neues in Sachen Bundeswehrfeuerwehrzulage

    Uns erreichen derzeit vermehrt Fragen, wann denn nun endlich die erhöhte Bundeswehrfeuerwehrzulage ausgezahlt wird. Rein rechtlich ist hier alles geklärt - die Erhöhung gilt ab dem 01.01.2016. Wie uns heute noch einmal bestätigt wurde, liegt die fehlende Berücksichtigung und Auszahlung an einem technischen Problem. Dieses wird derzeit behoben und die Verantwortlichen gehen davon aus, dass nun eine Berücksichtigung voraussichtlich mit den Mai-Bezügen erfolgen kann.
    Wir bleiben weiter dran!
     
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    Moinsen

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    Antwort #22 am: 23. April 2017, 11:43 Uhr
    Moin,

    ich finde, dieser externe Artikel macht indirekt Werbung für uns!

    http://www.trier-reporter.de/deutlich-hoehere-anforderungen/


    Belsatungen durch Rettungsdienst, zusätzliche Ausbildungen zum Notfallsanitäter und deutlich mehr Geld in der Tasche!

    Bei allem Gemeckere, einfach mal auf das Wesentliche schauen
     



    a2schit

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    • der Weg ist das Ziel!
    Antwort #23 am: 23. April 2017, 12:41 Uhr
    Generell gebe ich Dir recht, aber Opa und Oma sagten früher schon, man solle sich nicht zu sehr am Schlechten orientieren. Wobei hier erst mal Schlecht bewiesen sein muss...
    Mal davon abgesehen, einige Kommunen ihre  NotSan in A8 / 9 heben, der Weg wird allgemein dorthin gehen..... müssen.
    Und wenn man mal richtig recherchiert, kann die Besoldung des Bundes nicht 1-1 mit den einzelnen Ländern verglichen werden.... 
    A sind gewisse Beträge, wie z.b. anteiliges Weihnachtsgeld oder Ähnliches , mit in die monatlichen Bezüge eingerechnet und werden nicht als Einmalbezug ausgegeben.
    B gibt es noch den Unterschied der Beihilfe und freihe Heilfürsorge....
    Man muss genauer schauen, dann könnte man diesbezüglich erst von deutlich höheren Bezügen sprechen.
    C gibt es auch noch immer Kommunen, deren Feuerwehren nichts mit Rettungsdienst zu tun haben... ;-)
    Also auch hier nicht alles pauschal..... genau hinschauen muss man, dann kann man solche Sätze im Interview geben.
     


    Andichan

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    Antwort #24 am: 24. April 2017, 07:16 Uhr
    Nun ich stehe wohl mit meiner Meinung so ziemlich alleine da und doch stehe ich dazu. Es tatsächlich so das der Anteil des Rettungsdienstes stetig steigt. Das dies seit jahrzehnten Aufgabe der Feuerwehr  war und ist wissen wir, nur ist der o.g. Tatsache auch an der Zeit diese Tätigkeitsfelder zu trennen. Natürlich nur dort, wo es schon heute zu Problemen kommt beides zu bedienen. Auch ist es richtig,  dass weiterhin gut ausgebildete Feuerwehrleute die Arbeit ausführen sollen, nur eben Fokus auf Feuerwehrspezifische Tätigkeit, die ebenfalls deutlich im Umfang zugenommen haben, zu belassen. Denn so kann man eine Überforderung der EK entgegen zu steuern.

    Dies ist meine Meinung dazu.
    Ich diene nicht der Ehre willen.
     


    Hennes

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    Antwort #25 am: 24. April 2017, 14:07 Uhr
    Also ich kann Andichan nur zustimmen! Ich bin seit 26 bei der BF in NRW . Die Anzahl der RD Einsätze hat sich bei uns im vergleich zum Vorjahr um fast 30% gesteigert. Dieser Umstand frist förmlich die Kollegen auf. Die eigentliche Tätigkeit als Berufsfeuerwehr Mann/ Frau gerät immer mehr in den Hintergrund. Ich bin mal gespannt wo das noch Enden soll.
     


    Hennes

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    Antwort #26 am: 24. April 2017, 14:19 Uhr
    Seit 26 Jahren...
     
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    Jochen 1511

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    Antwort #27 am: 24. April 2017, 16:28 Uhr
    Dazu sollte ma aber auch sagen warum die Kollegen dann nachts teilweise raus müssen. Ein guter Freund von mir hat bei einer "kleineren" BF gelernt und ist dann natürlich in der Anfangszeit viel Rettung gefahren. Das beste was er dann erzählt hat, war als er tatsächlich Nachts um halb 4 raus musste wegen einem eingewachsenem Zehennagel...
     


    Hennes

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    Antwort #28 am: 24. April 2017, 16:52 Uhr
    Ja das ist das Hauptprobleme. Die wenigsten die uns rufen benötigen den RD.
     


    Andichan

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    Antwort #29 am: 24. April 2017, 19:32 Uhr
    Ja das ist das Hauptprobleme. Die wenigsten die uns rufen benötigen den RD.

    Eigendlich ist es völlig egal zu welcher Art von RD Einsätzen die Kollegen ausrücken, sei es wegen einer verschleppten Erkältung, weil wieder ein Elternpaar einen Termin in der Disco hat und das Kind dazu stört oder eben weils gerade mal wichtig ist. Die Vielzahl von RD Einsätzen überfordern die meisten Wachen der BF die den RD mitfahren.

    Eines wollte ich jedoch auch noch schreiben. Immer wieder kann man hier lesen wie User davon berichten, wie schön es doch wäre den RD auch auf unseren Wachen zur Normalität werden zu lassen. Nun es ist schon von Vorteil, wenn Kollegen die entweder die Ausbildung schon haben und diese weiter auffrischen möchten. Aber dass alle Kollegen zum Rettungsassistenten oder höher ausgebildet werden sollten finde ich für Falsch. Ich kann nur sagen, dass seit Beginn der neuen "Ära BwFw" das Arbeitsaufkommen gerade in der Verwaltung um geschätzte 300% gestiegen ist und viele Wachen die bisher gestellten Pflichtaufgaben, wie Ausbildung schon heute kaum zwingen, neben ihrer eigentliche Arbeit auf den Plätzen dies auch noch reißen sollen, wird kaum machbar sein.


    Andichan
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