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Autor Thema: Wechsel von der BF zu Bundeswehrfeuerwehr  (Gelesen 11629 mal)

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    Antwort #15 am: 18. Oktober 2016, 19:28 Uhr
    Hallo zusammen.

    Nach langer Funkstille melde ich mich hier mal mit meinen Erfahrungen der letzten Monate.

    Auf die Ausschreibung im April habe ich mich natürlich beworben und wurde zum Assessment am nach Düsseldorf eingeladen.
    Da aus dienstlichen Gründen ich daran nicht teilnehmen konnte, wurde mir nach kurzem Telefonat ein Ersatztermin 6 Wochen später zugeteilt.

    Assessment im August:
    - Sporttest wie hier im Forum beschrieben morgens um 6:45Uhr (Schwebebalken, Sprint, Klimmhang, Fahrradergometer)
    - anschließend Einzelgespräche mit vier beteiligten seitens der Bundeswehrverwaltung (mD, gD,Verwaltung, Psychologin).
    Die Gespräch waren sehr unterschiedlich. Bei mir ging es überwiegend um meinen Lebenslauf und die Feuerwehrlaufbahn mit den Besonderheiten Baden-Württembergs. Weitere Themen: Pendeln und Versetzungen, Auslandseinsatz, Was für Standorte gibt es und für welche würden Sie sich entscheiden, Übernahme als Brandmeister ein Problem (Rückstufung von OBM zu BM)
    - Anschließend Formulare ausfüllen und eine Bestätigung, dass ich am Assessment erfolgreich teilgenommen habe.

    Dann hieß es warten.

    Seitens dem KC Düsseldorf wurde als Zeitansatz 2 Wochen bis Unterlagen Eingang im KC Stuttgart  und von da ab nochmals 4-6 Wochen bis zu einer Entscheidung ob eine Einstellung erfolgen wird angegeben.

    Nach 2 Wochen hatte ich schon eine Einstellungszusage unter Vorbehalt.
    Vorgesehen bin ich für den Standort Niederstetten als OBM und Beamter auf Lebenszeit. Eine Übernahme in der vorherigen Besoldung kann also erfolgen (Einzelfallentscheidung).

    Mit diesem Schreiben kamen dann auch gleich "ein paar" Unterlagen zum ausfüllen. Die Recherche nach manchen Informationen können Zeit in Anspruch nehmen, da alles lückenlos auszufüllen ist.
    Inhalt: Führungszeugnis beantragen, Anerkennung der Wohnung, Sicherheitsüberprüfung etc.

    Der Arzttermin wurde einige Tage später ausgemacht direkt mit dem KC Stuttgart.


    Zeitlicher Ablauf:

    - Ausschreibung: April 2016
    - Bewerbungsschluss: 30.Juni.16
    - Assessment Termin: 5.Juli.16
    - Eratztermin: Mitte August
    - Meldung vom zuständigen KC nach 2 Wochen (normal 2 Wochen bis Eingang und dann nochmal 4-6 Wochen bis zu einer Entscheidung)
    - Arzttermin 1 Woche später (in der Regel bis zu 6 Wochen)

    Ich hoffe dem ein oder anderen etwas weiter helfen zu können mit meiner Übersicht. Gerade auch in Bezug auf den zeitlichen Ablauf einer Bewerbung für die Direkteinstellung bei der Bundeswehrfeuerwehr.

    Bei weiteren Fragen gerne eine PM an mich. Ich Versuche dann Auskunft zu geben  ;D

    Stand meiner Bewerbung:
    Im Moment warte ich noch auf den Bescheid für die Sicherheitsüberprüfung durch den MAD. Wenn diese erfolgt bekomm ich dann hoffentlich die endgültige Zusage.

    Danke nochmal an die PM der Forum Mitglieder von Anfang des Jahres, diese haben mir sehr weitergeholfen. Und Sorry für die Funkstille, es war auch einiges privat los dieses Jahr  :)

    Kameradschaftliche Grüße aus Heilbronn

    Christian

     
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    Martin

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    Antwort #16 am: 18. Oktober 2016, 19:54 Uhr
    Na dann gratuliere ich mal.

    Danke für die ausführliche Abfolge. Dennnoch wünsche ich mir das offene Fragen im Forum beantwortet werden könnten.

    Das ist schließlich ein helfendes Forum, PM helfen da denn leider nicht bei allen weiter...

    Danke für das Verständnis   8)
    Gruß Martin ;-)

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    Ranger

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    Antwort #17 am: 18. Oktober 2016, 20:03 Uhr
    Im Moment warte ich noch auf den Bescheid für die Sicherheitsüberprüfung durch den MAD. Wenn diese erfolgt bekomm ich dann hoffentlich die endgültige Zusage.

    Haha, ich warte schon seit 3 über Jahren auf den Bescheid meiner Sicherheitsüberprüfung. Noch vor Ausbildungsbeginn ausgefüllt und seitdem nie mehr was davon gehört. Wurde aber trotzdem eingestellt.  😂

    Ich denke da dürfte nichtmehr allzuviel schiefgehen.

    Bis dahin eine gute Zeit

    Gruß Ranger


    P.S. Ganz schön motivierend zu hören dass die Stellen in der Heimat externe bekommen und die Eigenzucht in die Röhre schaut. Naja so ist es halt.



    mit kameradschaftlichen Grüßen
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    Peppfred

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    Antwort #18 am: 18. Oktober 2016, 20:27 Uhr
    a7/a8 stellen sind doch alle gebündelt oder bin ich da falsch informiert? wieso schaut denn die eigenzucht in die röhre?
    so wie ich das gehört habe wird man vielleicht bald grundsätzlich mit seinem Dienstgrad übernommen.
     



    Ranger

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    Antwort #19 am: 18. Oktober 2016, 20:50 Uhr
    a7/a8 stellen sind doch alle gebündelt oder bin ich da falsch informiert? wieso schaut denn die eigenzucht in die röhre?
    so wie ich das gehört habe wird man vielleicht bald grundsätzlich mit seinem Dienstgrad übernommen.

    Mit in die Röhre schauen meinte ich nicht A7 oder A8 sondern "Heimatnahe Verwendung/Versetzung ". Da werden offensichtlich externe bevorzugt. Richtig geil fande ich bei der letzten Stellenausschreibung für "fertige Brandmeister" den Satz dass ein Personalgewinnungszuschlag mit bis zu 550€ im Monat für bis zu 48 Monaten gewährt werden soll.
    Die (Personal)not muss ganz schön groß sein.
    Leider ist die Stellenausschreibung nichtmehr online. Ich hätte einen Screenshot machen sollen.

    Gruß Ranger
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    Ranger


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    Antwort #20 am: 18. Oktober 2016, 21:22 Uhr
    Erstmal Dankeschön an alle   :)

    @ Ranger
    Die Ausschreibung mit Personalgewinnungszuschlag hab ich auch gesehen, aber nicht gespeichert.
    Ich meine mich noch zu errinnern das diese an A9 / Wachführer / Schichtführer gerichtet war.

    @Martin
    Geb ich dir Recht mit den offenen Fragen. Dann hat natürlich jeder was davon 
     


    Ranger

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    Antwort #21 am: 18. Oktober 2016, 22:08 Uhr
    Ja ich glaube aber dass es für alle gegolten hat, mit verschiedenen Höhen. Je nach Dienstgrad bis zu 550€. Genau weiß ich es leider nichtmehr aber interessant mit was für Mittel da versucht wird Personal zu gewinnen.
    An den eigenen Nachwuchs wird dann oft nicht gedacht aber das ist ein anderes Thema und wird sonst noch zu OT.
    mit kameradschaftlichen Grüßen
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    Antwort #22 am: 19. Oktober 2016, 14:12 Uhr
    In der Stellenausschreibung ging es nur um den geh. Dienst. Also A9/10 als WAL und ähnliches. Die 500€ sind auch pauschal, Abstufungen.
    die Kollegen des mittl. gehen dabei komplett leer aus.
     



    Moinsen

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    Antwort #23 am: 07. April 2017, 10:13 Uhr
    Moin,

    ich benötige mal eure Hilfe.

    Durch meine guter Verbindungen zu mehreren BF´en, haben sich zwei Kameraden bei mir gemeldet, welche sehr gern
    zu unserem Verein wechseln würden. Ich bin mir aber nicht sicher, ob es eine Obergrenze vom Alter her gibt.
    Beide FwM (Sammelbegriff) haben B1 und RettAss, sind aber beide um die 50 (einer kurz drunter, einer grad drüber).

    1. Stellt das Alter grundsätzlich ein Problem dar, vorbehaltlich des Auswahlverfahrens und Gespräches?

    2. Stimmt es das die alte Behörde, die bisherigen Pensionskosten auch bei feindlicher Übernahme übernehmen muss?

    Vielen Dank im Vorraus!
     


    Alexander

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    Antwort #24 am: 07. April 2017, 15:24 Uhr
    2. Stimmt es das die alte Behörde, die bisherigen Pensionskosten auch bei feindlicher Übernahme übernehmen muss?
    Nach dem Versorgungslastenteilungs Staatsvertrag muss die neue Behörde die Lasten nur "mittragen" wenn sie dem Dienstherrnwechsel zustimmt.
     


    Hennes

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    Antwort #25 am: 07. April 2017, 16:16 Uhr
    Hallo Jimmy, ich habe mich im Februar 2016 beworben und im Dezember abschließenden Bescheid per Email bekommen. Also Nerven bewahren.n
     


    Hennes

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    Antwort #26 am: 07. April 2017, 16:26 Uhr
    Ich war bereits 49 Jahre als ich mich beworben haben und den Einstellungstest gemacht habe.
    Ich habe von Kollegen gehört die noch mit 53 Jahren eingestellt wurden.

    Nach meiner Erfahrung im Einstellungsgespräch ist es eher von Vorteil Berufs und Lebens Erfahren zu sein.
     



     

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