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Autor Thema: Erfahrungen von Direkteinsteigern mittlerer Dienst  (Gelesen 7437 mal)

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  • Beitrag Starter
  • Karsten112

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    • Letzter Login :12. Dezember 2017, 11:14 Uhr
    Hallo zusammen.

    Bevor ich zu meinem Thema komme, erst mal ein großes Lob an die Macher des Forums. Es ist echt klasse und sehr informativ und dank dieser Infos nicht ganz unschuldig daran das ich zur Bundeswehrfeuerwehr wechseln möchte.

    Nun zum Thema.

    Ich habe mich für den Direkteinstieg im mittleren Dienst im Juni beworben. Die "Hürden" Einstellungstest, Gespräch und Untersuchung habe ich hinter mir, ich warte eigentlich nur noch auf die Zusage.   
    Ich hätte mal die Frage in die Runde ob es schon Erfahrungen von Direkteinsteigern gibt?
    Wie ist es bei euch gelaufen?
    Wie lange hat es gedauert bis ihr die Zusage hattet?
    Wie gefällt es euch bei der BwFw?

    Würde mich freuen ein bisschen was zu hören.

    Bis dahin wünsche ich allen hier ein Frohes Fest und alles gute für 2016.

    Grüße Karsten112
     



    Rainer

    • Erklärbär
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    • Letzter Login :05. Dezember 2017, 14:59 Uhr
    Hallo Karsten,

    Wenn Du noch nicht Sicherheitsüberprüft bist, etc. dann kann das mitunter. 9 Monate oder auch etwas länger dauern.

    Gruß

    Rainer
     


  • Beitrag Starter
  • Karsten112

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    • Letzter Login :12. Dezember 2017, 11:14 Uhr
    Hallo Rainer.
    Danke für deine Antwort.
    Das ist natürlich schon ein langer Zeitraum. Aber solange ich ja noch in Lohn und Brot stehe geht's ja noch.
    Sind die 9 Monate ab Bewerbung gerechnet?

    Gruß Karsten
     


    Rainer

    • Erklärbär
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    • Letzter Login :05. Dezember 2017, 14:59 Uhr
    Ja, ab Bewerbung. Bei mir klappt es zum 1.1. und ich hatte mich März / April beworben, hatte aber schon alle geforderten Überprüfungen, etc.

    Gruß

    Rainer
     



    Martin1710

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    • Letzter Login :07. Februar 2016, 23:46 Uhr
    Moin.

    Ich habe den Direkteinstieg gerade gemacht.
    Bei mir waren es von der Bewerbung bis zur Einstellung (01.01.16) auch gut 9 Monate. Leider zog es sich ewig hin, bis die Ergebnisse der amtsärztlichen Untersuchung und die ü2 beim BAPers vorlagen.

    Dann ging es aber sehr schnell. Mitte November die Info, dass alles vorliegt, Ende November die schriftliche Zusage (gerade noch rechtzeitig um zum Jahresende meine Kündigungsfrist einzuhalten) und wie schon geschrieben, jetzt die Einstellung.
     
    Die Urkunde durfte ich mir Anfang Dezember abholen. War schon ein gutes Gefühl. Am Montag durfte ich dann auf meiner Dienststelle den Amtseid ablegen.

    Den Januar bin ich zunächst im Tagesdienst, bevor es ab Februar auf Schicht geht.
    Bereits am ersten Tag war ich mir sicher, den richtigen Schritt gemacht zu haben.
    Die letzten knapp acht Jahre war ich bei einer Werkfeuerwehr und habe mich im Grunde wohl gefühlt. Das Schichtsystem (auch 24 Std) war super, die Kollegen ebenso. Totgemacht hat man sich da auch nicht. Aber es fehlte etwas.
    Ich bin 39 und habe Familie. Da wollte ich mehr Sicherheit, als mir die Wirtschaft bieten kann.
    Den Arbeitgeber Bundeswehr kenne ich aus meiner 12jährigen Dienstzeit als Soldat. Und ich denke, dass mir wohl auch darum etwas fehlte. Klingt vielleicht komisch, weil der Job als Werkfeuerwehrmann auch wichtig war, aber der Dienst bei der BW gibt mir ein besseres Gefühl.
    Jedenfalls wurde ich hervorragend aufgenommen. Gerade wenn man gute Kollegen hatte und nicht weiß, was einen erwartet, hilft das ungemein.

     


  • Beitrag Starter
  • Karsten112

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    • Letzter Login :12. Dezember 2017, 11:14 Uhr
    Hallo Rainer und Martin.

    Danke für eure Antworten und das mitteilen eurer Erfahrungen. Dann dürfte es ja nicht mehr allzu Lange dauern bis ich was höre.


    Ja Martin mir geht es da ähnlich. Bin aktuell auch bei ner WF Tätig, allerdings ist das Klima ,milde gesagt, durchwachsen. Einer der Gründe für den Wechselwunsch.

    Bin auch schon gespannt wie es auf der Wache so sein wird für die ich Vorgesehen bin.

    Danke nochmals für eure Antworten.
     


    Martin1710

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    • Letzter Login :07. Februar 2016, 23:46 Uhr
    Weißt du schon wo du eingesetzt werden sollst?
    Nicht jede Verwendung ist jedermanns Sache.
    Ich kenne einige, die im Marinestützpunkt bei der BwFW sind und vorher schon auf Truppenübungsplätzen waren.
    Manche finden das eine besser, andere wiederum nicht. 
    Zwar hatte ich in meiner Bewerbung den Wunsch Marinestützpunkt (war 12 Jahre bei der Marine) angegeben und war überrascht als ich die Einplanung bekam und erfuhr, dass ich auf einen Fliegerhorst komme. Aber ich bin sehr zufrieden mit meiner Dienststelle. Habe jetzt genau das, was mir fehlte.

    Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg und eine Dienststelle, die die das gibt, was du suchst 👍🏼
     


  • Beitrag Starter
  • Karsten112

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    • Letzter Login :12. Dezember 2017, 11:14 Uhr
    Mir wurde im Anschreiben mitgeteilt für welche Wache, bei nem Munitionsdepot, ich vorgesehen bin. Wenn die es bleiben sollte wäre ich schon zufrieden. Ist eine der Wachen die ich beim Vorstellungsgespräch angegeben hatte und auch noch in meiner Nähe.

    Vielen Dank. Wünsche dir ebenfalls weiterhin alles gute und Zufriedenheit auf deiner Dienststelle.
     



    Flohfeuerwehr

    • Erklärbär
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    Um welches MunDp. handelt es sich denn ?
     


    kevin1981

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    • Letzter Login :08. April 2017, 19:31 Uhr
    • Feuerwache Eft-Hellendorf
    Hallo Karsten 112,
    also wir sollen die nächste Zeit mehrere Kollegen von extern bekommen und wenn ich mir dein Profil anschaue denke ich das du einer von den zukünftigen unsere bist denn das Saarland ist ja nicht so groß  ;) und dort gibt es auch nur ein Munitionsdepot und zwar in Eft-Hellendorf. Sollte ich mit meiner Vermutung richtig liegen kann ich dir nur anbieten mal persönlich Kontakt mit mir aufzunehmen da ich dort des stellvertretende Leiter bin und dir bestimmt die ein oder andere Frage beantworten kann.
    Mkg Kevin
     


    oostfreesk

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    • Letzter Login :26. November 2017, 16:48 Uhr
    Dienstherr verweigert Zustimmung zur Versetzung

    Moin Kollegen,

    den Konkurrenzkampf um qualifizierte Fachkräfte zwischen den Feuerwehren (kommunal/Bund) wegen Personalmangel spüre ich gerade am eigenen Leib. Mein jetziger Dienstherr hat auf "Stur" umgeschaltet und lässt keinen mehr mit der Begründung Personalmangel gehen. Betrifft z.Zt. 4 Kollegen. 3 incl. meiner Person davon wollen zur Bundeswehr wechseln, einer den kommunalen Dienstherrn wechseln. Jetzt könnte man ja meinen, Versetzung läuft auch ohne  Einvernehmlichkeit zwischen den Dienstherrn, sogenannte "feindliche Übernahme" Habe den Versetzungsantrag 4 Monate vor dem geplanten Versetzungstermin gestellt. Dann erst mal Verzögerungstaktik durch meinen jetzigen Dienstherrn und dann Ablehnung der Versetzung. Mit 17 Dienstjahren bei meinem jetzigen Dienstherrn kommen da schon ein paar Euro zusammen, die die Versorgungslast (Pensionsrückstellung) bilden. Bei sogenannter "feindlicher Übernahme" muss der Bund diese übernehmen. Wird auf Dauer sehr teuer für die Bundeswehr. Jetzt wird mir mal bewusst, Beamte sind "Leibeigene". Gehe gerade den Klageweg gegen meinen jetzigen Dienstherrn. Somit verzögert sich höchstwahrscheinlich meine Zuversetzung zur Bundeswehr.  :-[
    « Letzte Änderung: 04. März 2017, 10:15 Uhr von Martin »
     


    Ranger

    • Weiß schon was...
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    • Letzter Login :Gestern um 11:54
    Servus,

    Ja das macht der Bund auch nicht anders. Er "grast" von draußen ab und nutzt die Dienstherren aus welche den normalen Weg mit Versetzung gehen um aber selbst niemanden gehen zu lassen per Versetzung, da soll dann der aufnehmende schön die Ansprüche übernehmen. Eigentlich ist nach BBG die Versetzung der normale rechtliche Weg, feindliche Übernahme ist da mehr ein Schlupfloch als ein vom Gesetzgeber gewolltes Verfahren.
    Diese Entwicklung finde ich besorgniserregend.

    Da es eh keinen Markt mit freien Feuerwehrleuten gibt ist es wie ein Kreislauf. FM A wechselt zu Dienstherr B, von Dienstherr C wechselt dann wieder einer zu B.... Dort wo einer geht wird eine Stelle frei.

    Lass dir alles schriftlich mit Begründung geben denn die Begründung "Personalmangel" finde ich dünnes Eis. Personalmangel ist einzig und alleine das Problem des Dienstherrn und nicht des Beamten, ob dir daraus ein Nachteil entstehen darf finde ich sehr zweifelhaft.

    Bleib hartnäckig und suche das Gespräch mit beiden Seiten, vielleicht kann man sich auf einen akzeptablen Zeitraum für die Versetzung einigen. Dann hat der Dienstherr Zeit die Stelle nachzubesetzen.

    Der Dienstherr darf vieles aber nicht alles.

    Gruß Ranger

    mit kameradschaftlichen Grüßen
    Ranger


    "Wer aufhört besser zu werden hat aufgehört gut zu sein!"
     



     

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