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Autor Thema: "Jetzt wird’s heiß" Mit Überzeugung u. Eigeninitiative z. eig. Brandübungscont.  (Gelesen 19498 mal)

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  • Beitrag Starter
  • Karsie

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    Hallo
    da lese ich doch mit Interesse was Kollegen auf ihrer Dienststelle zu Stande bringen.

    "Jetzt wird’s heiß" Mit Überzeugung und Eigeninitiative zum eigenen Brandübungscontainer

    Respekt und höchster Lob für soviel Engagement.

    Ist dieses aber ab dem 01.08 im Bereich der "erhöhten Bereitschaftszeit" überhaubt noch zu wuppen ?

    Diverse Projekte könnten natürlich auch in dem "unbezahlten" 32 Stunden Korridor realsiert werden.

    Ich will hier keinesweg irgendwas gegen Eigeninitiative puplizieren, aber sollte nicht jeder Kollege  inzwischen über seine eigene Motivation nachdenken ?

    Ich für meinen Teil kann dann leider nicht mehr soviel " Körner " für meinen Dienstherrn aufbringen, er kann es für mich ja auch nicht.

    Alles wird gut.
     



    Flohfeuerwehr

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    Hallo Karsie,

    über Motivation über die/seine Arbeit kann man Streiten. Aber sollen wir jetzt alle den Kopf in den Sand stecken und jeder auf seiner Wache schmollen, davon wird die Situation nicht besser.
    Aber ich will zum Freizeitausgleich nichts beschönigen, es ist schon eine schöne Sch.... was mit uns passiert.

    Zum Brandübungscontainer, mit der Planung begannen wir 2010 und mit dem (nach Genehmigung) Bau 2011, da noch nicht richtig abzusehen was auf uns zu kommt, wie das allerdings in Zukunft "noch zu wuppen" ist, kann ich auch nicht sagen,aber ich bin der Meinung es geht, denn entweder man ist Feuerwehrmann, oder man ist es nicht. ;)
     


  • Beitrag Starter
  • Karsie

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    Hallo Flohfeuerwehr

    Ich finde Eigeninitiative Klasse und jeder sollte sich, so gut es ihm möglich ist, in den Dienst Ablauf einbringen.
    Solch ein Projekt, wie diesen Containern, zu realisieren da gehört schon eine Menge zu.

    Wenn mir aber von meinem Dienstherr bescheinigt wird, dass meine Anwesenheit am Dienstort größtenteils aus Bereitschaft Zeit besteht und diese trotz Anwesenheit nicht "belohnt" wird , ich also für lau, umsonst oder wie man auch immer nennen möchte ,am Standort sein muss dann finde ich das nicht sehr Motivierent.

     Ich werde keineswegs den Kopf in den Sand stecken, aber den Ar... werde ich mir auch nicht mehr aufreißen.

    Wenn ich mit diese Einstellung kein Feuerwehrmann bin, dann bin ich es halt nicht mehr.

    Mfg
     


    Andichan

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    • Letzter Login :15. Dezember 2017, 17:00 Uhr
    Ich bin sehr erstaunt, dass es auf den Wachen soviel Zeit zu scheinen gibt, dass man sich mit einem derart großen Projekt auseinandersetzen kann. Zum einen ist es eine starke und lobenswerte Sache eine Übungsanlage zu bauen. Zum anderen muss ich sagen, dass es andere Möglichkeiten gibt die Heißausbildung zu absolvieren.

    Ich weis, dass der Spruch "für solche Ausbildungsobjekte ist der Dienstherr zuständig" sehr flach ist, doch ist es wirklich die Aufgabe der Feuerwehr für Ausbildungsobjekte zu sorgen? Zu Planen vieleicht. Zu bauen -denke nein!
    Soweit wie ich mich zurückerinnern kann, wurde während der Fachaufsichten, in der Vergangenheit,erheblicher Wert darauf gelegt, dass die Feuerwehr Feuerwehrdinge macht und nichts anderes. Das schließt auch gewisse Bauarbeiten ein. Nun so eng haben wir es auch nie gesehen, da man doch die Dinge erledigt die man auf der Uhr hat.

    Nun zu @Karsie´s Meinung. Auch hier kann man zweigeteilter Meinung sein. Ich würde mir jedoch wünschen, dass das Thema Bereitschaftsdienst nicht in derart Projekte einfließt. Man muss ein Vorhaben ja nicht in der Bereitschaftftszeit realisieren. Dazu gibt es die reguläre Dienstzeit. Doch wenn ich mir so den Dienstbetrieb in meiner Wache so ansehe muss ich sagen, dass es hier sehr schwer sein würde während des Dienstes (hier Hauptdienstzeit)eine Brandübungsanlage zu bauen. Wir haben wirklich genug mit anderen Dingen mit den uns gestellten Aufgaben zu tun. Wir warten nun wirklich nicht Tag für Tag bis die Sonne untergeht.

    Meine Meinung zur Heißausbildung ist eine ganz einfachere. Die Bundeswehr sollte sich eine, oder wegen meiner auch zwei, transportable Anlagen anschaffen und diese das gesamte Jahr lang durch Deutschland schicken. So würde man auf Dauer nicht nur Kosten sparen, sondern auch die gutgemeinten Eigeninitiativen an den Standorten auf das wesentliche konzentrieren. Jeder würde mindestens einmal, möglicher weise auch öfter die Anlage benutzen dürfen. Das benötigte Brennmittel und Bedienen könnten die Dienststellen selbst übernehmen. Dazu bräuchten nur zwei oder drei Leute eine gute Einweisung auf das Gerät.

    Nun möge wieder jemand sagen, dass eine Gasbefeuerte Anlage nicht so gut sei wie eine mit festen Brennstoffen beheizt. Doch ist das wirklich so? Mir jedenfalls wurde schon ganzschön heiß und die Socht war auch nicht so toll.

    Das ist jedenfalls meine Meinung dazu. Muss ja nicht richtig sein.
    Ich diene nicht der Ehre willen.
     



    Alexander

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    Zitat von: "Andichan" post=2256

    Nun möge wieder jemand sagen, dass eine Gasbefeuerte Anlage nicht so gut sei wie eine mit festen Brennstoffen beheizt. Doch ist das wirklich so? Mir jedenfalls wurde schon ganzschön heiß und die Socht war auch nicht so toll.


    Naja, jetzt muß man aber auch betrachten für was welche Anlagen gut sind.
    Holzbefeuerte Anlagen werden ja meißt für F/O und Wärmegewöhnung benutzt und glaub mir ein Holzfeuer brennt um einiges heißer als Gas und Gas wird meißtens dazu benutzt für irgendwelche Taktiken.
     


    Flohfeuerwehr

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    Ich wollte hier keine Diskussion auslösen, über Sinn oder Unsinn einer Brandübungsanlage, sondern nur aufzeigen was wir  geschaffen haben um flexibler in der Ausbildung zu sein und nicht jedesmal zur Thüringer LFS (einfache Fahrt ca. 140 km) zu fahren.

    Und Andichan, zu viel Zeit haben wir gewiss nicht, diese Geschichte wurde zum großen Teil, während der schon viel beschriebenen "Bereitschaftszeit" realisiert und natürlich mit einigen Handwerkern (z.B: Schlosser) der Dienststelle.

    Muss ich jetzt mit meinen Artikel ein schlechtes Gewissen haben ?
     


    Martin

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    Zitat von: "Flohfeuerwehr" post=2264
    Ich wollte hier keine Diskussion auslösen, über Sinn oder Unsinn einer Brandübungsanlage, sondern nur aufzeigen was wir  geschaffen haben um flexibler in der Ausbildung zu sein und nicht jedesmal zur Thüringer LFS (einfache Fahrt ca. 140 km) zu fahren.

    Und Andichan, zu viel Zeit haben wir gewiss nicht, diese Geschichte wurde zum großen Teil, während der schon viel beschriebenen "Bereitschaftszeit" realisiert und natürlich mit einigen Handwerkern (z.B: Schlosser) der Dienststelle.

    Muss ich jetzt mit meinen Artikel ein schlechtes Gewissen haben ?


    @Flohfeuerwehr

    lass dich nicht ärgern... und ein schlechtes Gewissen brauchst du auch nicht zu haben. Ich finde es gut, bei unserem "Verein" braucht es manchmal etwas Eigeninitiative um etwas zu bewegen!

    Weiter so!
    Gruß Martin ;-)

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    Andichan

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    • Letzter Login :15. Dezember 2017, 17:00 Uhr
    @Flohfeuerwehr
    Zitat
    Muss ich jetzt mit meinen Artikel ein schlechtes Gewissen haben ?

    Entschuldigung, wenn´s so nicht angekommen ist. :blush:

    Man, natürlich nicht. Ich habs auch in meinem Text geschrieben.
    Zitat
    Zum einen ist es eine starke und lobenswerte Sache eine Übungsanlage zu bauen. Zum anderen muss ich sagen, dass es andere Möglichkeiten gibt die Heißausbildung zu absolvieren.


    Es ist von mir in keinster Weise gewollt die erbrachte Arbeit schlecht zu machen oder zu schmälern. Glaube, dass dies auch so nicht geschrieben steht.
    Vielmehr ist mein Anliegen hierzu, dass es andere Möglichkeiten gibt, wie eben eine transportable Anlage, die der Dienstherr beschaffen könnte, damit eben alle Kollegen mind. einmal im Jahr diese Ausbildung genießen können.

    Aber auch hierzu gäbe es wohl viele unterschiedliche Meinungen.

     Das es bei euch eben wegen fehlender Möglichkeiten vor Ort oder in der Nähe zu Problemen führt diese Ausbildungseinheit zu absolvieren ist nunmal auch anderswo der Fall. Und gerade deshalb würde sich die Beschaffung durch die BW lohnen, anstatt auf jeder Dienststelle eine derartige Anlage zu bauen.

    Aber nochmals, ich habe größten Respekt für die Leute, die sich in den täglichen Dienstabläufen mehr als nur "normal" einbringen, was auch immer dies für ein Ziel inne hat.
    Ich diene nicht der Ehre willen.
     



    Flohfeuerwehr

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    Hallo Andichan,

    die Diskussion hatten wir in der Dienststelle, warum müssen wir uns so ein Ding hinstellen, aber der logistische Aufwand war so groß, das wir uns dafür entschieden haben.

    Die Idee für eine transportable Ausbildungseinrichtung(Brandcontainer) hatten wir auch schon und die Idee ist nicht die schlechteste, aber müssen ja bekanntlich andere Entscheiden. Aber wer will sich bereit erklären jeden Tag durch Deutschland zu kutschen ?

    Mit meiner Aussage wollte ich auch ein bisschen provozieren.


    Also nichts für ungut.
     


    werdin01

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    • Letzter Login :07. Juni 2013, 08:08 Uhr
    Hallo Kameraden,

    aus meiner Sicht macht eine Ortsfester Brandübungscontainer Sinn.
    Es geht ja nicht nur um die 1x jährlich geforderte Einsatzübung in einer Brandübungsanlage
    sondern um die mehrmalige und vor allem kurzfristige, gemäß Ausbildungsplan, Nutzungsmöglichkeit.
    Dieses erleichtert natürlich eine einfachere Planung zur Ausbildung als ein jährlich festgelegter Termin. Provitieren können hiervon in erster Linie die Kollege, die sich unter Atemschutz und dann noch in einer heißen Situation nicht ganz so sicher fühlen.Dieses kann man nur durch eine kontinuierliche Ausbildung erreichen.
    Ganz gleich und unabhängig davon wie sich unser Dienstherr gegenüber uns verhält ist es weiterhin wichtig und richtig, Eigeninitiative an den Tag zu legen. Auch wenn es manchmal schwerfällt.
    Somit finde ich es sehr gut hier eventuell zu erfahren, wie die Genehmigungsverfahren, Umsetzungsmöglichkeiten sowie Materialbeschaffung und Abläufe stattfinden.
    In diesem Sinne vielen Dank dem Betreiber dieser Sparte.
     


     

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