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Autor Thema: Wie alt darf man bei der Einstellung sein?  (Gelesen 4707 mal)

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  • Beitrag Starter
  • Martin

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    Gemäß der unten aufgeführten Quellen für die Einstellungsvoraussetzungen gibt es kein Einstellungshöchstalter! Jedoch bin ich der Meinung das die einzustellende Behörde sich dennoch vorbehält wer eingestellt wird oder nicht. Verbindliche Aussage hierzu erfahrt ihr direkt bei den einzustellenden Behörden.

    Quelle:

    • Bundesbeamtengesetz (BBG)
    • Bundeslaufbahnverordnung (BLV) beide in Verbindung mit der
    • Verordnung über die Laufbahn, Ausbildung und Prüfung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst in der Bundeswehr (LAP-mftDBwV) sowie dem
    • Grundgesetz

    Grund... weil es kein Einstellungshöchstalter gibt:

    Gem. „Bundeslaufbahnverordnung (BLV)“ vor Februar 2009 gab es einen § 14 „Einstellung der Laufbahnbewerber“

    Zitat im Abs. 2 war:
    Zitat
    …(2) Die Einstellung in den Vorbereitungsdienst ist bis zu einem

    Höchstalter von 32 Jahren, bei schwerbehinderten Menschen bis

    zu einem Höchstalter von 40 Jahren zulässig.

    Nach Februar 2009 trat eine Gesetzliche Reform des Dienstrechtes für Bundesbeamte in Kraft. Darauf wurde ab Februar 2009 das sogenannte „Dienstrechtsneuordnungsgesetz (DNeuG)“ für Bundesbeamte in Kraft gesetzt. Gleichzeitig wurden viele andere Gesetzte für Beamte in ihrem Inhalt verändert. Unteranderem auch die o. g. „Bundeslaufbahnverordnung (BLV)“, ebenfalls gültig ab Feb. 2009.

     
    In dem DNeuG stehen die Voraussetzungen im § 7 „Voraussetzungen des Beamtenverhältnisses“ und

    in der BLV ebenfalls im § 7 „Laufbahnbefähigungen“. (den o. g. § 14 BLV gibt es nicht mehr!)

     
    - Hier wird keine Altersgrenze mehr angegeben!!! -
     
    Selbstverständlich behält der Dienstherr sich vor bis zu welchem Alter er noch einstellt. Das hat aber andere Gründe – bei einem z.B. 50 jährigen sind da Faktoren wie z.B. Ausbildungszeit/kosten, Anrechenbare/erwirtschaftete Beamtendienstjahre für die Pension usw. usw.

    Zitat
    Fazit:
    Ein Höchstalter für Bewerber ist also nicht mehr existent, aus pensionsrechtlicher Sicht wird ein Alter von nicht älter als 40 Jahren angestrebt.
    « Letzte Änderung: 29. November 2014, 10:31 Uhr von Martin »
    Gruß Martin ;-)

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    Folgende Mitglieder bedankten sich: Andre1712



    Andre1712

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    • Letzter Login :05. August 2017, 22:14 Uhr
    Erstmal hallo in die Runde,

    ich bin noch ganz neu hier :)

    Ich hätte ne Frage die hier ganz gut hinpasst:

    Es steht zwar überall das das Einstellungshöchstalter bei 40 liegt, ist das aber realistisch?? Also ich bin Anfang 30, allerdings werden doch sicherlich die 20 jährigen vorgezogen, oder?
    Ich hab von nem Bewerberverhältniss im Norden von fast 300 Bewerbern zu ca 25 Stellen, gehört.  :-[

    Den Sporttest sollte ich ganz gut bestehen und um die ärztlichen Untersuchungen mach ich mir auch keinen Kopf, bin ja bereits Atemschutzgeräteträger. Bei dem Rest weiß man natürlich nicht, was da genau auf einen zu kommt.

    Danke schon einmal.

    Mit einem kameradschaftlichen Gruß

    André
     


    Alexander

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    Es steht zwar überall das das Einstellungshöchstalter bei 40 liegt, ist das aber realistisch?? Also ich bin Anfang 30, allerdings werden doch sicherlich die 20 jährigen vorgezogen, oder?
    Nein, es werden keine Jüngeren bevorzugt.
    Dies wäre auch gar nicht zulässig.
    Wer eingestellt wird hängt nur vom Ausgang des Bewerbungsverfahrens und natürlich anschließend vom Arzt ab.
     


    Nordlicht

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    • Letzter Login :26. November 2017, 19:50 Uhr
    Bin 36 und hab am 2.5 angefangen. Also am alter soll es nicht liegen...
     



  • Beitrag Starter
  • Martin

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    @Andre1712

    Hallo

    so wie ich es im ersten Beitrag schon schrieb, es gibt lt. Bundeslaufbahnverordnung (BLV) keine Altershöchstgrenze.

    Jedoch wird die 40 Jahr Marke max. angestrebt. Das hat was mit der ausreichenden Versorgung zu tun wenn du im Pensionsalter bist.

    Jeweniger Beamtendienstjahre du hast bzw. dir vorher evtl. angerechnet werden, z.B. Bw Zeit desto größer ist die Versorgungslücke wenn du mit 62 in Pension gehst. Solltes du vorher, und davon ist auszugehen, in die Rentenkasse eingezahlt haben, so bekommst du dieses erst mit 67 Jahren.

    Max. Versorgung liegt momentan bei 71,75% (entspricht 40 Dienstjahre Beamter) sind 1,79% pro anrechenbares Jahr.

    Also wenn du mit 40 Jahren den Beamtenstatus hast und nichts anders angerechnet wird so hast du mit 62 Jahren knapp 40% vom letzten Bruttogehalt als Pension. Und ggf. in 5 Jahre später kommt erst deine Rente zum tragen. Jedoch darf beides nicht mehr als 71,75% betragen.

    Das wissen die wenigsten.
    « Letzte Änderung: 17. Mai 2017, 09:52 Uhr von Martin »
    Gruß Martin ;-)

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