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Autor Thema: Dienstort fern der Heimat bei Dienstherrnwechsel  (Gelesen 70 mal)

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    Moin,

    ich bin vom Personalführer aufgefordert, mich für einen Standort zu entscheiden. Leider liegen alle Standorte mindestens 4 Stunden Autofahrt von meinem jetzigen Wohnort entfernt, also 350 - 400 km. Zur Auswahl steht Hohn, Jagel, Glücksburg und Rostock. :-[ und damit verbunden die Wiederaufnahme des Einstellungsverfahren. Selber wohne ich in Wilhelmshaven.
    Habe mich seinerzeit für die Direkteinstellung mit Wechsel BF zur BwFw beworben um im wohnortnahen Bereich eingesetzt zu werden. Mehreren Kollegen ist das auch vor mir gelungen, zumal es im Umkreis von 50 km gleich 5 Dienststellen der Bundeswehrfeuerwehr gibt. Im letzten Jahr hätte ich noch eine Stelle wohnortnah in Aurich bekommen können. Da mir damals die Versetzung meines jetzigen Dienstherrn verweigert wurde und ich dieses Jahr um Wiederaufnahme des Einstellungsverfahren gebeten habe, habe ich die Qual der Wahl. :-\
    Nach einem Telefonat mit dem Zentrum Brandschutz ist mir auch klar, wie solche Standortentscheidungen zustande kommen und mir ist auch bewusst, dass ich als Bundesbeamter bundesweit einsetzbar wäre. Dieses habe ich ja auch so bei ersten Auswahlverfahren akzeptiert. Aber primär gleich ein Dienstort mit so einer Distanz zum Wohnort.
    Mich würde jetzt interessieren, welche Erfahrungen haben Kollegen in ähnlicher Situation, also Wohnort und Dienststelle soweit entfernt, dass ein tägliches Pendeln zwischen den Diensten nicht möglich ist. Wie wird es  seitens der Dienstplaner gehandhabt? Wie ist die Zufriedenheit dieser Kollegen. Auf eine anschließende Versetzung heimatnah möchte ich nicht setzen, da es hierfür keine Garantien gibt.
    Ein Umzug kommt für mich nicht mehr in Frage, da Haus und Hof. Fahre jetzt mit dem Fahrrad zum Dienst.
    Ich muss jetzt also abwägen. Hätte beim Bund dann noch 14 Dienstjahre.

    Über Antworten würde ich mich freuen.

     



    Martin

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    Hallo

    Ich denke das musst du mit dir leider ganz alleine ausmachen ob du das Risiko eingehst. Kollegen die nicht jedes mal nach dem Dienst nach hause fahren können gibt es leider genug.

    Wenn alle mitspielen (Wachabteilungsleitung und Mitkollegen) kann durchaus ein gewisser Block an Dienste gemacht werden so das du danach ein Block an Freizeit hast. Ist aber kein Muss! - nur guter Wille.

    Zufrieden ist natürlich keiner mit so einer Situation.

    Tja.... finanziell muss man das ganze auch abwägen, was für ein Status hast du? Landesbeamter/Angestellter ect. was machst du beruflich? Der jüngst bist du, so nehme ich an, denn auch nicht mehr.

    Alles auch mal auf die spätere Versorgung (Pension) geprüft, finanziell, Anrechnungen usw.?

    Gruß Martin ;-)

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    Grisu75

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    Bei mir ist ein tägliches pendeln bei 220 km auch nicht machbar.
    Wenn man aber frühzeitig sich mit seinem WAL abspricht und dienstlich nichts dagegen spricht ist bei der Dienstplanung genügend spielraum um, wie Martin schon erwähnt hat, sich in Blöcke einteilen zu lassen. Sprich 2 / 3 schichten dienst 2 / 3 schichten frei usw. Mach ich mittlerweile auch seit  6 Jahren. Am wichtigsten ist hier aber dass die Familie die Belastung mit tragen kann, dass du regelmäßig z.B. 1 woche am Stück nicht zuhause bist. Ob man damit zufrieden ist..........
    Wenn die restlichen Rahmenbedingungen stimmen sprich das Arbeitsklima auf der Wache und die Familie mitspielt, durchaus möglich.
    Wenn du die Möglichkeit und die Zeit hast dir die Wachen vorher anzuschauen, mach das.
    Drück dir die Daumen.
    Wenn jeder nur an sich denkt, ist auch an alle gedacht ;)
     
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