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Autor Thema: Fliegerhorst-Feuerwehr FFB zieht wieder ab  (Gelesen 1573 mal)

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Offline Martin

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Zitat
Fliegerhorst-Feuerwehr zieht wieder ab

Fürstenfeldbruck - Tauziehen um die Fliegerhorst-Feuerwehr: Erst im Oktober hatten einige Bundeswehr-Rettungskräfte die leer stehende Wache auf Fursty wieder bezogen. Jetzt sollen sie abermals abrücken.

Es ist ein einziges Hin und Her in der Frage, wer für den Brandschutz auf Fursty zuständig ist – Stadt oder Bundeswehr. Im März 2016 verließen die Feuerwehrmänner der Bundeswehr Fursty. Die ehrenamtlichen Brucker Einsatzkräfte übernahmen zähneknirschend die Verantwortung für das militärische Areal. Bei der Stadt entschied man in der Causa vor Gericht zu ziehen.

Im Oktober dann ein Erfolg für Bruck: Das Münchner Verwaltungsgericht beschloss per Eilbescheid, dass die Helfer der Bundeswehr an den Fliegerhorst zurückkehren müssen. Binnen 24 Stunden wurde die Wache wieder bezogen. Je sechs Mann waren ständig anwesend.

Nun legte der Bund aber Beschwerde gegen diese Entscheidung ein – und bekam vorerst Recht. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof hob den Beschluss vom Herbst auf. Heißt: Die Fliegerhorst-Feuerwehr zieht abermals ab.

Das bestätigt Herwig Bahner, Leiter des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums. „Am 28. Februar verlassen die Einsatzkräfte die Wache.“ Damit ist aber noch lange keine endgültige Entscheidung gefallen. Die Hauptverhandlung steht noch aus. Nach Einschätzung von Bahner ist das Urteil offen. Er denkt, dass die Verhandlung noch im Frühjahr stattfindet. Je länger sich das Verfahren ziehe, desto wahrscheinlicher scheine es aber, dass eine Entscheidung zugunsten des Bundes gefällt wird.

Beachten müsse man, dass es sich um eine Art Präzedenzfall handle. Denn infolge der Bundeswehr-Reform mit Standort-Auflösungen stehen Kommunen und Militär auch an anderen Orten vor ähnlichen Problemen wie in Bruck. Durch den Abzug ändere sich laut Bahner in der Praxis wenig. Denn die Brucker Wehr werde im Ernstfall sowieso auch momentan schon mitalarmiert.

Das bestätigt auch Stadtbrandinspektor Michael Ott. „Erst vor ein paar Tagen hatten wir wieder einen Einsatz am Fliegerhorst.“ Problematisch bleibt allerdings, dass die Brucker das Militärgelände nicht innerhalb der gesetzlich geforderten Frist von zehn Minuten erreichen. „Offenbar reicht es laut dem Gericht, wenn nach zehn Minuten der Fursty-Eingang erreicht wird“, sagt Ott. Doch selbst das schaffen die Helfer laut Analyse im Feuerwehrbedarfsplan nicht. Elf bis zwölf Minuten brauchen sie. Ott: „Dass das Areal riesig ist, ist offenbar zu vernachlässigen.“

[Quelle: merkur.de - ... zum orginal Bericht]
Gruß Martin ;-)

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