Die Truppenübungsplatzfeuerwehr Munster im Feuerwehr-Magazin
Mittwoch, den 16. Dezember 2009 um 01:00 Uhr
Der Truppenübungsplatz Munster und seine Bundeswehr-Feuerwehr...
Munster in der Lüneburger Heide ist für die Panzertruppe die wichtigste Garnisonsstadt, hier befindet sich die Truppenschule für die gepanzerten Verbände.
Der Truppenübungsplatz (TrÜbPl) Munster ist ein Übungsplatz in der Lüneburger Heide, er entstand bereits im 19. Jahrhundert. Der TrÜbPl Munster besteht aus zwei getrennten Teilen mit unterschiedlichem Nutzungskonzepten. Der TrÜbPl Munster-NORD ca. 10 200 Hektar gross, dient haupsächlich zum Gefechtsschießen der verbundenen Waffen. Die Luftwaffe kann das Schießen mit Raketen und Bombenabwürfe realitätsnah üben desweiteren gibt es auf dem Areal unzählige Schießbahnen und Sprengplätze.
Der TrÜbPl Munster-SÜD ist mit ca. 7 400 Hektar der kleinere Teil. Auf dem speziell für Rohr-, Raketenartillerie und Mörser angelegten Platz wird von Außenfeuerstellungen in das Areal hineingeschossen. Ebenso gibt es hier Zielbereiche für Raketen und Bomben die die Luftwaffe nutzt.
Die ansässige Truppenübungsplatzfeuerwehr der Bundeswehr bewerkstelligt auf dem Truppenübungsplatz mit ihrem neuem Fahrzeugpark, unteranderem mit dem Fl-Kfz Waldbrand (MB Unimog U 5000 der Fa. Ziegler; Löschwasservolumem 4300ltr., Titelfoto), Brandbekämpfung und Hilfeleistungen. Dabei entstehen nicht selten Anfahrten bis zu 30 Kilometern. Die Einsatzstellen sind sehr häufig nur durch unwegsames Gelände zu erreichen, stehts die Gefahr im Nacken das sie bei Löscharbeiten auf Blindgänger treffen könnten und somit ihr Leben riskieren.
"Das Feuerwehr-Magazin hat die Feuerwehrleute des Truppenübungsplatzes am größten Heeresstandort der Bundeswehr in Munster besucht und eine zehnseitige Reportage erstellt."
Unlängst wurde am 24. August 2009 bei einer ordnungsgemäßen Sprengung auf dem Truppenübungsplatz Munster-NORD ein Waldbrand ausgelöst. Das Feuer wurde damals schnell entdeckt, breitete sich dennoch rasend schnell aus. In kürzester Zeit hat sich das Feuer auf eine Fläche von ca. 35.000 Quadratmeter Wald ausgebreitet. Kommunale Feuerwehren in der Umgebung sowie Einsatzfahrzeuge der nachbarschaftlichen Bundeswehr-Feuerwehr in Faßberg wurden zur Unterstützung der bundeswehreigenen Löscharbeiten angefordert. Unterstützt wurden die Kameraden am Boden von zwei Löschwasser-Hubschraubern (Bell UH-1D) der Bundeswehr, ebenfalls aus dem Standort Faßberg. Insgesamt waren damals ca. 140 Mann im Einsatz. Der Brand konnte aber erst nach 4 Stunden unter Kontrolle gebracht werden. Bis zu Tagen danach mussten Nachlöscharbeiten durchgeführt werden.
Veröffentlichung der Titelseite mit freundlicher Genehmigung des Feuerwehr-Magazin (www.feuerwehrmagazin.com), danke.
Ab dem 18. Dezember 2009 ist die Reportage (zehn Seiten lang) überall im Handel erhältlich:
Feuerwehr-Magazin, Ausgabe 1/2010.
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Kommentare
in dem o.g. Bericht ist ja nicht die Rede von den Dienstposten (Personalstärke ), sondern für welche Fläche die TrÜbPlFeuerw Munster (größter Heeresstandort) verantwortlich ist!
Bis Dato war die Flugplatzfeuerw ehr Bückeburg die größte BwF ca. 90 Mann stark. Seit der STAN-Anhebung ist Wittmund mit ca. 136 Mann die stärkste.
Gruß
Martin
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